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Kostenlos ins Kino: Testscreening in Berlin

Testscreening heißt, dass die Filme vom Verleih getestet werden. Nach dem Film muss man einen Fragebogen ausfüllen bzw. an einer kurzen Gesprächsrunde teilnehmen.
Die Teilnahme am Testscreening ist kostenlos!

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Wann findet das Testscreening statt?
Das Testscreening findet am Donnerstag, den 20.08.2009, um 19:45 Uhr statt.
Wichtig: Nach Filmstart gibt es keinen Einlass mehr – erscheint also bitte schon gegen 19:30 Uhr. Bitte nehmt euch nach dem Film noch ein wenig Zeit, um den Fragebogen gewissenhaft auszufüllen.

Wie komme ich an Karten?
Einfach unten auf den Link “Zu den Karten” klicken und das Formular ausfüllen.

Was läuft?
Eine neue deutsche Komödie mit Starbesetzung.

Wo findet das Testscreening statt?
Berlin, Cinestar im Sonycenter am Potsdamer Platz, Potsdamer Straße 4

Zu den Karten…:
-> Klick hier <-  

P.S.: Danke an Timo für den Tipp!
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Du hast eine weitere Aktion parat, durch die man kostenlos ins Kino kommt? Dann schreib uns eine Email, damit es alle erfahren: kostenlos @ sneak-kino.de

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Dance Flick – Der allerletzte Tanzfilm

Filmstart: 03.09.2009
Originaltitel: Dance Flick
FSK: Ab 12
Verleih: Paramount
Laufzeit: 83 Minuten
Trailer: Klick hier
Regie: Damien Dante Wayans
Drehbuch: Craig Wayans, Damien Wayans, Keenen Ivory Wayans, Marlon Wayans, Shawn Wayans

Darsteller: Damon Wayans Jr., Craig Wayans, Shoshana Bush, Essence Atkins, Affion Crockett, Chris Elliott, Christina Murphy, David Alan Grier

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Inhalt: Das Tanzen ist Megans Leidenschaft. Doch leider verbindet sie damit auch einen harten Schicksalsschlag: Auf dem Weg zum Tanzwettbewerb der Tochter verunglückt Megans Mutter tödlich. Noch dazu läuft bei der Tanzvorführung alles schief und sie erhält keinen Platz an der Tanzakademie. So zieht das Mädchen zu ihrem Vater und wechselt an die Musical High School. Immerhin kann sie dort schnell einige Freundschaften schließen, zum Beispiel zur frechen Charity, die bereits Mutter ist und ihren Sohn gerne mal im Schulspint lässt, wenn sie zum Unterricht muss. Ihr Bruder Thomas hat es Megan besonders angetan. Nach den ersten Anfeindungen hilft der coole Hip Hop-Tänzer ihr sogar beim Tanztraining. Leider stecken Thomas und seine Tanzcrew in mächtigen Schwierigkeiten: Nach einem verlorenen Tanzbattle schulden sie dem Underground-Boss Sugar Bear eine Menge Geld. Das Schwergewicht kennt keinen Spaß, er will sein Geld wieder haben und lässt den Hip Hop-Jungs keine Wahl: Sie müssen erneut zum Freestyle-Contest antreten.

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Unsere Meinung: Dance Flick ist eine abgedrehte Komödie, die im Stil der Scary Movie-Reihe eine Menge Tanz- und Teeniefilme aufs Korn nimmt. Sowohl hinter als auch vor der Kamera hat der Wayans-Clan seine Finger im Spiel – um es milde auszudrücken. Ob Drehbuch oder Produktion – überall taucht der Name Wayans auf. Die Brüder Marlon und Shawn wurden vor allem durch Scary Movie I und II bekannt und haben seitdem in vielen weiteren Komödien mitgewirkt. Der bislang eher unbekannte Damon Wayans jr. – Sohn des nicht beteiligten Damon Wayans – spielt die Hauptrolle des tanzbegabten Thomas – die bekannten Brüder geben sich in eher kleinen Rollen ebenfalls die Ehre. In der Blödel-Komödie leiht der bereits 8 Jahre alte „Save the last dance“ die Vorlage für die Grundhandlung. Darin gibt es natürlich viele Ausflüge in weitere Hits wie „Hairspray“, „Little Miss Sunshine“ und „Step up“. Wer diese Filme kennt und mit dem Genre zumindest ansatzweise etwas anfangen kann, wird sicher Grund zum Schmunzeln finden. Ein Pluspunkt stellen sicher die coolen Black Music-Beats dar, die den Film durchgehend begleiten. Sicherlich sind auch in diesem wenig ernstgemeinten Film Witze zu finden, die auf eher niedrigem Niveau anzusiedeln sind. Aber bei einem solchen Film ist mit so etwas zu rechnen – und es hält sich noch in Grenzen. Letzte Genre-Veräppler wie „Superhero Movie“ oder „Fantastic Movie“ gingen da mit Fäkalhumor noch etwas weiter. Im Großen und Ganzen bewegt sich Dance Flick in einer verfolgbaren und Sinn machenden Handlung, mit einigen gelungenen Witzen und einer Menge guter Sounds.

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Fazit: Wer die Scary Movie-Reihe kennt und mag und zudem ein bisschen was für Tanzfilme übrig hat, wird sich von diesem Film ganz gut unterhalten fühlen. Anspruch und Ernsthaftigkeit sucht man in einem solchen Klamauk dennoch vergebens. Dabei aber immerhin noch besser, als so manche Vorgänger. Dafür einigen wir uns bei der guten Mitte mit 60/100 Punkten.
(cap)

Ihr habt den Film gesehen? Dann habt ihr hier die Möglichkeit, ihn mithilfe der Sterne zu bewerten. Vergebt ihr einen Stern, dann hat euch der Film nicht gefallen – bei 6 Sternen wiederum hat er euch begeistert. Die Sterne dazwischen bilden die entsprechenden Abwertungen.

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Taking Woodstock

Filmstart: 03.09.2009
Originaltitel: Taking Woodstock
FSK: [noch offen] Verleih: Tobis
Laufzeit: 120 Minuten
Trailer: Klick hier
Regie: Ang Lee
Drehbuch: James Schamus

Darsteller: Demetri Martin, Imelda Staunton, Henry Goodman, Emile Hirsch, Jeffrey Dean Morgan, Liev Schreiber, Dan Fogler, Jonathan Groff, Kelli Garner, Eugene Levy, Paul Dano

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Inhalt: In der beschaulichen Kleinstadt Bethel, im Bundesstaat New York, betreibt das Ehepaar Teichberg ein kleines Motel. Ihr Sohn Elliot träumt von einer Karriere als Innenausstatter in New York und versucht nebenher mehr schlecht als recht seine eigenen Bilder zu verkaufen. Wie jedes Jahr verbringt er einige Zeit in den Sommermonaten bei seinen Eltern und geht ihnen im Motel zur Hand. Und wie jedes Jahr erfährt er, dass das Motel tief in den Roten Zahlen steht. Der beinah gewohnte Gang zur Bank verläuft wenig zufriedenstellend und die Familie muss handeln. Eher zufällig liest Elliot in der Zeitung, dass im Nachbarort ein großes Musikfestival nicht stattfinden kann, da sich die dortige Bevölkerung gegen die „Hippie-Veranstaltung“ erfolgreich wehrte. Spontan kommt ihm die Idee, das Musikfestival in der eigenen Stadt zu veranstalten. Er ruft den Veranstalter an, macht ihm ein Angebot und bezieht andere Stadtbewohner mit in seinen Plan ein, die dem Festival nach zähen Verhandlungen und einem höheren finanziellen Ausgleich riesige Weideflächen zur Verfügung stellen. Nach kurzer Zeit finden sich in Bethel eine Horde von Organisatoren, Anwälten und zahlreiche Musikfans ein und das Motel der Teichbergs mausert sich zum Auffanglager und Herberge für die immer zahlreicher werdenden Gäste. Die Geldsorgen verpuffen im Nu und dem größten Highlight der Musikgeschichte steht nichts mehr im Wege.

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Unsere Meinung: „Taking Woodstock“ ist ein Filmgenuss, der den Zuschauer direkt ins Jahr 1969 versetzt. Viele Geschehnisse, ob gesellschaftlich oder politisch, finden ihren Platz in Ang Lees Film. Die Friedensbewegung im Zuge des Vietnamkriegs, die Protestbewegungen für die Rechte der Frauen, der nicht zu leugnende große Konsum von Rauschmitteln und die Entdeckung der eigene sexuellen Orientierung. Für jedes Thema steht eine Figur verstärkt im Mittelpunkt. Elliots Freund aus Kindertagen Billy, der nach seiner Wiederkehr aus dem Vietnamkrieg an posttraumatischem Stress leidet. Oder Vilma, ein Ex-Soldat und bekennender Transvestit, der sich als Sicherheitsperson für das Gelände des Motels anbietet und Elliots Mutter und Vater im Auge behält. Vilma ist es auch, der/die Elliot vorlebt, dass es möglich ist, zu sich selbst zu stehen. Nach und nach wird Elliot mutiger und wagt den Schritt seine Liebe zu Männern nicht mehr zu verstecken. 
Neben all den kleinen Geschichten ist das große Konzert das eigentliche Filmhighlight. Und das obwohl der Zuschauer die Stars der damaligen Zeit nie zu Gesicht bekommt – wie auch, das Areal ist riesig und die Bühne winzig. Die Musikklänge werden nur aus weiterer Entfernung wahrgenommen und selbst Elliot erreicht nie wirklich das eigentliche Gelände des Musikfestivals. Dafür kann allerdings der Soundtrack des Films vollends überzeugen. 
Das vermittelte Lebensgefühl im Film schwappt recht schnell auf den Zuschauer über. Der für seine akribischen Vorbereitungen bekannte und detailverliebte Regisseur Ang Lee trifft auch mit diesem Film ins Schwarze. Das elterliche Motel erstrahlt im Glanz der späten 1960er Jahre und der damalige modische Stil zieht sich durch den gesamten Film.  
Durchweg überzeugend agiert der Hauptcast, wobei vor allem Demetri Martin als Identitätssuchender Elliot, Emile Hirsch als Vietnamrückkehrer Billy und Imelda Staunton sowie Henry Goodman als schrullige Motelinhaber im Mittelpunkt stehen. Selbst in den Nebenrollen fügen sich Liev Schreiber als Vilma und Jeffrey Dean Morgan als Dan und großer Bruder von Billy in das Darstellerensemble.

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Fazit: 120 wunderbare Kinominuten nach einer wahren Begebenheit, die den Zuschauer 40 Jahre zurück in die Vergangenheit katapultieren. Ein Lebensgefühl, das verschiedenste Menschen zueinander brachte und für manche einen Blick in die eigene Vergangenheit aufzeigt. Ein unterhaltsamer, bunter und witziger Film, der an einem verregnetem Sommertag alle Regenwolken vertreibt. 80/100 Punkten.
(dw)

Ihr habt den Film gesehen? Dann habt ihr hier die Möglichkeit, ihn mithilfe der Sterne zu bewerten. Vergebt ihr einen Stern, dann hat euch der Film nicht gefallen – bei 6 Sternen wiederum hat er euch begeistert. Die Sterne dazwischen bilden die entsprechenden Abwertungen.

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