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Gewinnspiel zum Kinostart von: “Fanboys” (30.07.2009)

1998: Eric, Linus, Hutch und Windows sind eingefleischte Star Wars Fans, von denen nur Eric nach der Schule Eintritt ins wahre Leben gefunden hat. Als sich die vier nach drei Jahren auf einer Party wieder treffen, albern sie darüber herum, in die Skywalker-Ranch einzubrechen, um die gerade abgedrehte Episode 1 schon vor der Premiere zu sehen. Wie sich herausstellt hat Linus Krebs und wird die Premiere nicht mehr erleben können. Darum macht Eric Nägel mit Köpfen und überredet die anderen den Plan in die Tat umzusetzen. Auf ihrer Odyssee durch die USA begeben sich die Vier auf „Feindesland“ und legen sich mit dem Star Trek-Fanclub an, statten einer Biker-Gay-Bar einen Besuch ab und haben eine unheimliche Begegnung der dritten Art in Las Vegas…
“Fanboys” startet am 30.07.2009 in den deutschen Kinos. 

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Fanboys ist ein Film von Fans für Fans. Wer hier nur einen witzigen Roadmovie erwartet, wird sicher enttäuscht werden, denn in diesem Punkt ist der Film recht durchschnittlich. Ist man jedoch ein wahrer Star Wars-Fan, schlägt das Herz schon höher. Immerhin hat der Film einige Zitate und Rangeleien zwischen den Fanbases von Star Wars und Star Trek (Han Solo is a bitch vs. Kirk-loving Spock-Suckers) zu bieten. Abgerundet wird das Ganze durch Gastauftritte von William Shatner, Carrie Fischer und Billy Dee Williams, sowie Situationen, die verdammt an Star Wars-Szenen erinnern.

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Gewinnspielfrage: Welche Funktion hat der ‘rote Knopf’ im Auto (siehe Trailer) ?

Preise:
– 3×1 Plakat zum Film ‘Fanboys’

Um zu gewinnen…:
-> Schicke eine Email an: gewinnspiel [at] sneak-kino.de
Inhalt: Lösung, Name und Adresse
Betreff der Email: Fanboys
Einsendeschluss: 13.08.2009, 22:00 Uhr.

HINWEIS: Jeder Haushalt darf nur 1 Mal am Gewinnspiel teilnehmen! Einsendungen von verschiedenen Familienmitgliedern (auch Großfamilien, die sogar mit Hund und Katze teilnehmen) führen zum Ausschluss aus dem Gewinnspiel.

Das Kleingedruckte:
-> Teilnahmeschluss ist der 13.08.2009, 22:00 Uhr.
-> Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
-> Die Gewinne können nicht bar ausgezahlt werden.
-> Jeder darf nur einmal teilnehmen.
-> Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.
-> Das Gewinnspiel ist völlig kostenlos!
-> Die Gewinner werden per Email benachrichtigt und an dieser Stelle veröffentlicht.

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Whisky mit Wodka

Filmstart: 03.09.2009
Originaltitel: Whisky mit Wodka
FSK: Ab 12
Verleih: Senator
Laufzeit: 104 Minuten
Trailer: [folgt] Regie: Andreas Dresen
Drehbuch: Wolfgang Kohlhaase
Darsteller: Henry Hübchen, Corinna Harfouch, Sylvester Groth, Markus Hering, Valery Tscheplanowa, Peter Kurth, Karina Plachetka, Matthias Walter, Kai Börner, Thomas Putensen

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Inhalt: Otto Kullberg ist ein bekannter Schauspieler und sowohl bei seinen Fans als auch bei seinen Kollegen beliebt. Doch leider hat er selbst eine Vorliebe für den Alkohol, was ihm bereits vor einigen Jahren beinahe seine Karriere ruiniert hätte. Bei seinem neusten Filmprojekt läuft alles ganz gut, bis Otto mit seinen Eskapaden den Dreh unmöglich macht. Schon bald spürt der alternde Schauspieler die Konsequenzen seines Aussetzers: Der Theaterschauspieler Arno Runge wird engagiert, um die Szenen mit ihm in der Hauptrolle noch einmal nachzudrehen. So will der Produzent sicher gehen, dass der Film auf jeden Fall zu Ende gedreht werden kann – ob mit oder ohne Otto. Der betrachtet die jüngere Konkurrenz sehr argwöhnisch und fühlt sich nun angespornt alles aus sich heraus zu holen. Der Film-Unerfahrene Arno hingegen ist unzufrieden, dass er nur die Zweite Geige spielt und Otto Kullberg für die Öffentlichkeit der große und alleinige Star bleibt. Diese Spannungen überschatten den Filmdreh ganz gewaltig. Was die Sache auch nicht einfacher macht, sind die Gefühle des Filmteams. Otto und seine Filmpartnerin Bettina verbindet eine alte Liebesgeschichte. Obwohl sie inzwischen mit dem Regisseur verheiratet ist, kann sie ihre Gefühle zu Otto nicht völlig ignorieren. Auch Arno sucht in den Wirren des Filmdrehs nach einem Liebesabenteuer.

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Unsere Meinung: Wie drehe ich möglichst reibungslos einen Film mit einem medienwirksamen aber labilen Hauptdarsteller? Um diese Frage dreht sich der Plot dieses Films von Andreas Dresen. Die Lösung stimmt nur den Produzenten froh, der mit dem täglichen Filmdreh nichts zu tun hat – Ein zweiter Hauptdarsteller: jünger, frischer und innovativer. Doch auch der alternde Star Otto will sich nicht vertreiben lassen und gibt alles für seine Rolle. Bis dahin eine ganz nette Filmidee und bei den unterschiedlichen Drehs kommt es sogar zu einigen amüsanten Szenen. Aber das ganze Drumherum ist äußerst fragwürdig: Man bekommt den Eindruck, hinter jedem Filmdreh steckt ein einziges Bettchen-wechsel-dich, denn sobald die Schauspieler und die anderen Mitarbeiter in ihren Wohnwagen verschwinden, warten sie nur noch auf den nächtlichen Besuch eines Arbeitskollegen. Jeder will hier mit jedem, das geht einem schon früh auf die Nerven. Wenn es mal nicht um den Sex im Wohnwagen geht, werden kurze aber sehr tiefschürfende Gespräche geführt, die zeigen, dass jeder im Film so sein Päckchen zu tragen hat. So dümpelt die Handlung über 104 Minuten dahin und schließlich stellt sich die Frage, was dieser Film dem geduldigen Zuschauer überhaupt sagen will? Vielleicht wie aufwändig ein Filmdreh ist oder wie schwer es alternde Schauspieler in der schnelllebigen Welt des Ruhmes haben zu bestehen? Da Regisseur Dresen sich bereits in „Wolke 9“ mit dem Thema des Alterns beschäftigt, ist letztere Annahme wahrscheinlich. Aber leider fehlt „Whisky mit Wodka“ die Originalität um zu überzeugen. Die Schauspieler machen ihre Sache zwar ganz gut – allen voran Henry Hübchen in der Rolle des Altstars Otto Kullberg – aber dem Film selbst fehlen Charme und Witz fast völlig und daher rauscht er über die Leinwand ohne eine Stimmung oder besondere Aussage zu hinterlassen.

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Fazit: Aus einer netten Idee wurde leider nicht viel gemacht, da helfen auch passable Schauspieler nichts. Anstatt auf die Kinoleinwand passt der Film wohl besser ins Fernsehprogramm, wo er Fans des Regisseurs oder einzelner Darsteller vielleicht noch beglücken könnte. Für alle anderen eher eine Enttäuschung. Das gibt von uns lediglich 45/100 Punkten.
(cap)

Ihr habt den Film gesehen? Dann habt ihr hier die Möglichkeit, ihn mithilfe der Sterne zu bewerten. Vergebt ihr einen Stern, dann hat euch der Film nicht gefallen – bei 6 Sternen wiederum hat er euch begeistert. Die Sterne dazwischen bilden die entsprechenden Abwertungen.

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Public Enemies

Filmstart: 06.08.2009
Originaltitel: Public Enemies
FSK: Ab 12
Verleih: Universal
Laufzeit: 144 Minuten
Trailer: Klick hier
Regie: Michael Mann
Drehbuch:
Ronan Bennett, Michael Mann, Ann Biderman
Darsteller
: Johnny Depp, Christian Bale, Marion Cotillard, Billy Crudup, Stephen Dorff, Stephen Lang, Giovanni Ribisi, Channing Tatum, Stephen Graham

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Inhalt: Die USA befinden sich 1933 in tiefster Depression während ein Mann das Land in Atem hält: John Dillinger. Dillinger überfällt sehr erfolgreich Banken und zieht damit die Sympathie der Bevölkerung auf sich und trotzdem er auch gefangen wird und einsitzt, kann er sich nach seiner letzten Festnahme aus dem Gefängnis befreien.
1933 ist auch das Jahr, in dem J. Edgar Hoover versucht sein neu gegründetes FBI mit Hilfe der Gefangennahme Dillingers zur Staatsbehörde zu machen. Die Aufgabe, den Staatsfeind Nummer 1 zu fassen, delegiert er an den eleganten Agent Melvin Purvis.

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Unsere Meinung: Michael Manns Public Enemies beschreibt das letzte Jahr im Leben John Dillingers vom Herbst 1933 bis zu seiner Erschießung im Juli 1934. Dillinger war berühmt für seine Blitzbanküberfälle und konnte sich auch das ein oder andere Mal aus dem Gefängnis befreien. In der Zeit der Depression konnte er auch nicht zuletzt wegen seines charismatischen Auftretens das Wohlwollen der Öffentlichkeit auf sich ziehen. Seine Bande hielt bedingungslos zu ihm und es fiel der Polizei und später dem FBI enorm schwer, den Mann mit ihren veralteten Methoden und ihrer Trägheit festzusetzen. Melvin Purvis revolutionierte die Ermittlungsmethoden und konnte dank der Verpflichtung von Scharfschützen und einem groß angelegten Verrates Dillinger auffinden. Leider fehlen in Michael Manns Film jede Art von Tiefgang oder jedwede genaue Beschreibung der Figuren. Außer, dass hier alle sehr schick angezogen sind, erfährt man über die Charaktere oder ihre Motivation sehr wenig. Wir sehen Dillinger Banken überfallen, sich in Schießereien verwickeln, ins Gefängnis kommen und wieder ausbrechen und seine große Liebe Billie Frechette kennenlernen. Warum seine Mannen ihm so uneingeschränkt vertrauen und folgen, bleibt ein Rätsel. Leider kann man zu kaum einem Zeitpunkt des Filmes mitfiebern oder Anteil nehmen, weil die Handlung meist seelenlos dahintreibt. Besonders die Wackelkamera, die offensichtlich einen authentischen Look erzielen sollte, stellt den Zuschauer auf eine harte Probe, ebenso wie die Schießereien, die zu sehr nach Platzpatronenorgie aussehen.
Mit 144 Minuten ist Public Enemies – dafür das so wenig passiert – auch viel zu lang. Der Zuschauer ist zum beobachten verdammt ohne mitfiebern zu können – ich habe schon spannendere Tagesschauen gesehen.

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Fazit: Die Jagd nach John Dillinger von FBI Legende Melvin Purvis hatte Potential, leider verdammt Michael Mann die Geschichte zu einer überlangen, gut ausstaffierten Ballerei ohne Charisma. Schauspieler wie Johnny Depp oder Christian Bale könne einfach nicht zeigen was in ihnen steckt. Enttäuschend.
Wir geben 50/100 Punkten.
(CDW)

Ihr habt den Film gesehen? Dann habt ihr hier die Möglichkeit, ihn mithilfe der Sterne zu bewerten. Vergebt ihr einen Stern, dann hat euch der Film nicht gefallen – bei 6 Sternen wiederum hat er euch begeistert. Die Sterne dazwischen bilden die entsprechenden Abwertungen.

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