Schräger als Fiktion

…war dann irgendwie doch nicht so schräg…

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Harold Crick arbeitet seit 12 Jahren bei einer Bank. Seit 12 Jahren ist sein Leben minutiös geplant. Seit 12 Jahren passiert nichts, was diesen Ablauf auch nur annähernd gefährden könnte.
Doch dann, steht Harold eines Morgens vorm Spiegel und hört eine Stimme: “Harold steht wie jeden Morgen vorm Spiegel und putzt sich seine Zähne”, sagte diese Frauenstimme. Harold versteht Anfangs nicht, warum diese Frau über ihn spricht und warum nur er sie hören kann. Später entdeckt er denn, dass jemand ein Buch schreibt, und er die Hauptperson spielt. Das Tragische: Die Schriftstellering des Buches (Karen Eifel) hat bisher alle ihrer Hauptfiguren am Ende sterben lassen…

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Wah! So eine tolle, so eine schräge Idee! Und was kommt raus? Der Film wäre gut geworden, hätte man ihn komplett als Drama gestaltet. Der Film wäre gut geworden, hätte man ihn als reine Komödie gestaltet…Der Film wird allerdings nicht gut, wenn man einen Mix aus beiden gestaltet.
Der Film ist so 100%ig vorhersehbar, dass die Szenen, die “Spannung” aufbauen sollen, total langweilig sind. Und die wenigen Szenen, die Witzig sein sollen, sind es meist nicht…Der Humor unterbietet sogar noch den von “Die Aufschneider”.

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Insgesamt gibt’s 40/100 Punkten für einen streckenweise richtig einschläfernden Film. Mit hohen Erwartungen ging ich in den Film, und entsprechend enttäuscht kam ich wieder heraus…113 Minuten verschenkte Zeit…
Schräger als Fiktion läuft ab 8.2.2007 in den deutschen Kinos.

Kinowoche 25.1 – 31.1

Folgende Filme laufen in der Kinowoche vom 25.1 – 31.1 in den deutschen Kinos an:

Arthur und die Minimoys: null
Der kleine Arthur reist ins Land der Minimoys und muss es dort später mit einem großen Feind der kleinen Minimoys aufnehmen. Aushängeschild des Animationsfilms ist Sprecher Bill (Tokio Hotel). Dieser macht seine Sache überraschend gut und sprach in einem Interview davon, dass er gerne auch mal in einem richtigen Film eine Rolle übernehmen möchte. Niedlich.

Blood Diamond: null
Blutdiamanten sind meistens heimlich geschürfte und verkaufte Diamanten, die Kriegstruppen finanzieren sollen. Im Film selbst, zeigt sich Leonardo DiCaprio von seiner besten Seite. Spannend werden die Zusammenhänge zwischen der Industrie und dem Druck der Diamantenschürfer erläutert. Sehenswert.

Das Fräulein: null
Ana kommt aus Sarajevo und ist an Leukämie erkrankt. Durch ihre Lebensfreude und durch die Arbeit in der Kantine von Ruza versucht sie ihre Angst vor dem Tod zu überspielen. Gefühlvoll.

Enron – The Smartest Guys In The Room: null
Enron wurde 1985 gegründet und stieg rasant am Wirtschaftsmarkt auf. 2001 war plötzlich alles vorbei: Insolvenz, Arbeitslose und veruntreutes Geld. Warum dieser Skandal niemand aufgefallen ist, versucht dieser Film zu beantworten. Spektakulär!

One Way : null
Schon wieder Till Schweiger! Eddie Schneider hat ein perfektes Leben: Guter Job, Beförderung, Verlobte…Doch sein einziger Schwachpunkt, seine Untreue, wird ihm später zum Verhängnis und so wird er plötzlich Der Hauptverdächtigte für einen Mord. Spannend.

Paris, Je T´Aime: null
Paris, Je t’aime, das sind 18 Kurzfilme mit nur einem Ziel: Die Stadt der liebe in ihrem schönsten Licht erstrahlen zu lassen. Neben einigen Enttäuschungen gibt es auch einige super schöne Beiträge. Und das Gute an Kurzfilmen: Wenn einem mal ein Film nicht zusagt, braucht man meistens nur wenige Minuten auf einen Neuen Beitrag warten. Auf keinen Fall verpassen!

Die Aufschneider…

…mein Bauch hätte danach auch eine Operation benötigt…

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In der heutigen Zeit ist es, aus wirtschaftlicher Sicht gesehen, leider unmöglich, 2 Krankenhäuser in der gleichen Gegend zu betreiben…
So kommt es zu einem Wettstreit in dem alle Mittel erlaubt sind: Eines der beiden Häuser muss schließen. Es treten die Eichwald-Klinik, das total veraltete und auch viel zu uneffiziente Krankenhaus, gegen das St. Georg-Hospital, das mega moderne Haus, an. 10 Tage bleiben beiden Kliniken Zeit, um eine Kommission von ihren Vorteilen zu überzeugen. Da wird bestochen, mit Organspenden gehandelt und auf Modernität gesetzt auf der einen Seite. Und zur Anderen setzt man auf einen Animateur, neue Wellness-Programme und Kundennähe…Und wer gewinnt?

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In diesem Film wird man wirklich 90 Minuten lang mit meistens total billigen und manchmal auch total genialen Wortwitzen bombardiert! Sicherlich werden manche die billigen Witze nerven, aber der Film hält den ganzen Film lang diese Linie, was man auf jedenfall positiv bewerten muss. Ganz oder Gar nicht. Ich selbst hab den ganzen Film nur gelacht und am Ende, hätte mein Bauch vor lauter Lachen auch eine Operation nötig gehabt. Die Handlung ist sicherlich nicht tiefgründig, aber für einen tollen Abend mehr als ausreichend…
An Schauspielern gibt’s auch so einiges “berühmtes”: Carsten Strauch, Cosma Shiva Hagen und Christoph Maria Herbst.

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Insgesamt gibt’s (wie in der Vorwoche) 90/100 Punkten für einen richtig lustigen Film. Sicherlich muss man in der richtigen Stimmung für diesen Film sein…Ich war es und deshalb war er wirklich mehr als genial! Einfach mal ein Film ohne Nachdenken zu müssen muss auch mal sein…
Der 1.Blick auf die Uhr war nach 75 Minuten. Die Aufschneider läuft ab 8.2.2007 in den deutschen Kinos.

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