Der gute Hirte

…hätte den Untertitel “167 Minute Langeweile” verdient…

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Trotz dieser gewaltigen Überlänge lässt sich die Handlung recht kurz beschreiben: 1939 tritt der Student Edward Wilson in die “Skull And Bones Society”-Organisation ein. In dieser werden die Leute für die “Office Of Strategy Service”-Organisation (OSS) ausgebildet. Und aus dieser, gehen wiederum die Führungskräfte der CIA hervor. Kurzum, Edward ist also einer der Gründer des CIA und dieser Film beschreibt nun sein Leben als Geheimagent. Man beobachtet die verschiedenen Veränderungen in Edwards Wesen, die dieser Beruf mit sich bringt. Niemandem vertraut er mehr, nicht einmal seiner Frau (Angelina Jolie!!!) und seinem Sohn…

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Wuhu! So was wollte ich schon immer mal sehen…Soviel Langeweile in einem Film, soviel USA-Patriotismus und soviel überflüssiges Gelaber…Einzig wer sich für die geschichtlichen Hintergründe (Kriegsblabla) interessiert, könnte mit dem Film vielleicht Ansatzweise was anfangen…
Böse Zungen behaupten, man habe Angelina Jolie nur eingesetzt, damit der Film nicht ganz ins Bodenlose versinkt…Recht haben sie…

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Insgesamt gibt’s 35/100 Punkten für einen gähnend langweiligen Spionage-Film. Der Film kann zwar Atmosphäre aufbauen, diese allerdings nie richtig einsetzen. Ein weiter Bogen um den Film sollte helfen…
Der gute Hirte läuft ab 15.2.2007 in den deutschen Kinos.

Kinowoche 08.02 – 14.02

Folgende Filme laufen in der Kinowoche vom 08.02 – 14.02 in den deutschen Kinos an: (Filmstarts: 8. Februar bis 14. Februar)

Die Aufschneider: null
Gute deutsche Komödie über den Kampf zweier Krankenhäuser. Dieser Film wurde bereits bewertet und bekam 90/100 Punkten. Zum Bericht: Klick hier

Die Farbe der Milch: null
Selma ist 12 Jahre und hat über Männer dieselbe Ansicht, wie die meisten Mädchen in ihrem Alter: Männer? Ihhh! Wozu brauch man die? (Dabei sind wir doch so wichtig…) Ein gebrochener Pakt mit ihren Freundinnen, der Gaststudent aus Schweden und der Junge Andy, lassen sie allerdings zusehenst an ihren Ansichten zweifeln.

Kings Of Rock – Tenacious D: null
Seichte Musik-Komödie mit Jack Black. Dieser Film wurde bereits genauer vorgestellt. Zum Bericht: Klick hier

Rocky Balboa: null
Sechster und damit auch Letzter Rocky-Teil. Rocky Balboa führt nach seinen glorreichen Zeiten ein ruhiges Leben. In seinem italienischen Restaurant plaudert er jeden Abend über seine alten Zeiten und im Hinterkopf trauert er um seine verstorbene Frau. Seine “alte” Leidenschaft, der Boxsport steckt zu dieser Zeit in einer großen Krise: Mason Dixon hat jeden besiegt, er hat keine Konkurrenz mehr…Wäre da nicht Rocky Balboa.

Schräger als Fiktion: null
Langweilige Komödie über eine Person, die sich als Romanfigur entpuppt. Dieser Film wurde bereits bewertet und bekam 40/100 Punkten. Zum Bericht: Klick hier

Sie sind ein schöner Mann: null
Aymé Pigrenet ist Bauer. Seine Frau ist vor kurzer Zeit an einem Stromschlag verstorben, und nun muss er Haus und Hof alleine führen. Um diesem aber schleunigst Abhilfe zu schaffen, wendet er sich an eine Ehevermittlung. Aufgrund seiner mehr als außergewöhnlichen Vorstellungen an eine Frau, wird er mit einer Rumänin verkuppelt, die sich riesig über die Chance freut, an einen französischen Pass kommen zu können.

Lonely Hearts Killers

…jetzt weiß ich endlich, an welche Stelle ich mit einem Hammer auf einen Kopf schlagen muss, damit das Blut auch schön spritzt…

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“Lonely Hearts Killers” nennt sich das Betrügerduo, bestehend aus Raymond und Martha. Ihre Technik ist ganz einfach: Aufreißer Raymond sucht sich aus Zeitungsinseraten Frauen aus, schreibt mit ihnen Briefe, trifft sich mit ihnen und dringt in ihre Wohnung ein. Irgendwann kommt, als seine Schwester getarnt, Martha hinzu, und bringt die Frauen kaltblütig um. Mal mit einer Waffe, mal mit einem Hammer oder mit irgendeiner Medizin. Danach werden die Leichen versteckt und die Beiden ziehen mit dem Geld des Opfers weiter.
Polizist Robinson (John Travolta) ist derweil in einem persönlichen Tief versunken. Seine Frau hat Selbstmord begangen und mit der Erziehung seines Sohnes ist er total überfordert.
Als er die Chance bekommt, an dem Fall des Lonely Hearts Killers zu Arbeiten, findet er zu seiner alten Form zurück…

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Gut das ich mich vorher auf Blut vorbereitet hatte…Sonst wäre es wohl ziemlich eklig geworden. Martha dabei zuzuschauen, wie sie mit dem blutverschmierten Raymond Sex hat, war nicht besonders lecker…aber gut, ich lebe noch.
Der Film ist wirklich spannend und die Ermittlung der Polizisten wirklich perfekt. Von einem kleinen Detail zum nächsten hangeln sie sich immer näher in Richtung Raymond…Wie das ganze endet, sieht man bereits in der 1.Minute des Films: Der elektrische Stuhl.
Und wer meint, diese Szenen würden einem erspart bleiben…Nein werden sie nicht!
Einzig allein das Private Blabla um Robinson ist nervig lahm und zieht die Geschichte unnötig in die Länge.

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Insgesamt gibt’s 70/100 Punkten für einen blutigen Kriminalfilm. Der Film überrascht durch seine tolle Atmosphäre und durch eine Menge lustiger Sprüche.
Lonely Hearts Killers läuft ab 22.2.2007 in den deutschen Kinos.

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