Filmstart: 10.04.2008
Originaltitel: 21
FSK: Ab 12
Verleih: Sony
Laufzeit: 117 Minuten
Trailer: Klick hier
Regie: Robert Luketic
Darsteller: Jim Sturgess, Kevin Spacey, Kate Bosworth, Laurence Fishburne, Aaron Yoo, Sam Golzari, Josh Gad, Jacob Pitts, Liza Lapira, Spencer Garrett, Michael Yebba

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Inhalt: Ben Campbell ist Mathematikstudent am renommierten MIT und ein wahres Genie auf seinem Gebiet. Eines Tages erhält er ein verlockendes Angebot: Einer seiner Lehrer, der Mathematik-Professor Mickey Rosa, will ihn für sein „Blackjack Team“ anheuern. In diesem Team bildet Rosa sechs hochbegabte MIT-Studenten als Spezialisten im Kartenzählen aus. Nicht ohne Hintergedanken, denn er hat etwas entwickelt, von dem viele nicht einmal zu träumen wagten: die perfekte Formel, um jedes Casino zu schlagen.

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Unsere Meinung: Eines vorweg: In einem Trailer zu 21 wird der Film als eine Art harter Actionfilm mit vielen Verfolgungs- und Prügelszenen vorgestellt. In Wirklichkeit machen diese Szenen aber nur einen kleinen Bruchteil der gesamten Bilder aus.
„In Vegas kannst du werden wer du willst“, wird einmal im Film gesagt und lässt sich auch wunderbar nachvollziehen. Ben startet als erfolgreicher Student mit uncoolen Freunden und wenig Geld. Ben wird – dank Vegas – ein erfolgreicher Student mit coolen Freunden und viel Geld. Doch einen Hacken hat die ganze Sache: Kann er diese Sache mit seinem Gewissen vereinbaren?
Diese Frage setzt Jim Sturgess (Across The Universe, Die Schwester der Königin) mit seinem schauspielerischen Talent wirklich gut um. Auch seine Kollegen, die schnellen Schnitte und die bunten Bilder aus Vegas sorgen dafür, dass man glaubt, selbst in der Stadt mit den vielen Casinos zu sein. In der Mitte leidet der Film zwar an einigen Längen, also konzentriert sich zu sehr auf farbenfrohe Bilder, kann aber insgesamt wirklich überzeugen. Die Story wird gegen Ende hin richtig spannend und auch die Charakterentwicklung ist interessant anzusehen. Wer also einen guten Thriller mit etwas Action, ein paar Witzen und einer großen Portion Spannung sehen möchte, sollte 21 nicht verpassen.

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Fazit: 21 kann wirklich überzeugen und hat viele Zuschauer verdient. Wer Angst hat, dass das Black Jack – Thema zu sehr ausgeweitet wird, dem kann ich an dieser Stelle die Angst nehmen: Das System des Kartenzählens wird zwar erklärt, man kann dem Film aber auch sehr gut ohne größeres Verständnis dieser Technik folgen. 75/100 Punkten.
(ts)

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