Filmstart: 8.11.2007
Original-Titel: 30 Days Of Night
FSK: Ab 18
Verleih: Concorde
Laufzeit: 105 Minuten
Trailer: Klick hier
Regie: David Slade
Darsteller: Josh Hartnett, Melissa George, Danny Huston, Ben Foster, Manu Bennett, Kate O’Rourke, Mark Boone Junior, Mark Rendall, Craig Hall, Joel Tobeck, Megan Franich, Ben Fransham (u.a.)

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Inhalt: Barrow, Alaska: Jedes Jahr im Winter bleibt es in der abgeschiedenen Kleinstadt für einen Monat lang Nacht. Kein Tageslicht, keine Sonne, nur Dunkelheit…30 Tage lang. Kaum sind die letzten Sonnenstrahlen am Horizont verschwunden, kommt eine Gruppe geheimnisvoller Fremder auf der Suche nach Nahrung in die Stadt. Und diese Nahrung sind die zurückgebliebenen Einwohner von Barrow, über die die Neuankömmlinge regelrecht herfallen. Sheriff Eben und seine Frau Stella stellen sich den angriffslustigen Vampiren in den Weg, um die Einwohner von Barrow zu retten. Doch die Nacht ist noch lang und die Zahl der Überlebenden wird immer geringer…

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Unsere Meinung: Ein Vampirfilm, darauf hat die Welt gewartet! Aber liebe Welt, das Warten lohnt sich nicht, zumindest nicht für diesen Film.
Keine einzige Minute kommt in diesem Film Spannung auf. Nach alter Horrorfilmmanier fallen böse Wesen in die Stadt ein und anfangs versucht eine Gruppe von Menschen zu überleben. Durch viele dümmliche Handlungen werden es weniger, weniger und weniger, bis am Ende nur noch eine handvoll lebender Protagonisten auf der Leinwand verblieben ist.
Diese stellen sich dann, jetzt in Splatterfilmmanier, im Kampf gegen die Vampire. Da rollen Köpfe, es wird noch 3 Mal mit der Axt nachgehackt und etwas blutig wird es auch.
Was auf dem Papier vielleicht noch ganz ordentlich klingt, entpuppt sich im Lichtspielhaus leider als ein sehr schlechter Genremix. Für Horror-Fans sind die Schockmomente zu vorhersehbar, für Splatter-Fans die „Splatter“-Szenen zu unblutig und für Thriller-Fans ist der ganze Film zu unspannend. Noch dazu kommt, dass die Dialogschreiber zu wenige Ideen hatten, und den Vampiren deshalb eine eigene Sprache gönnten, die „Röchel“-Sprache.

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Fazit: Leider, Leider ist der Film ganz und gar nicht empfehlenswert. Die 100 Minuten wollen und wollen im Kino einfach nicht vergehen. Ob es nun an den vorhersehbaren Schockmomenten, der unspannenden Handlung oder den unblutigen Splattereinlagen liegt, können wir nicht sagen. Ganz genau können wir aber sagen, dass „30 Days of Night“ nur auf schwache 25/100 Punkte kommt. Einzig allein die Atmosphäre stimmt: Düster, Dunkel, perfekt zum Einschlafen…

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