Jewish Film Festival Berlin: Modus Operandi

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Regie:
Hugues Lanneau
Laufzeit: 98 Minuten, OmeU (Originalton mit Untertiteln)
Hinweis: Für alle Leute, die mit den englischen Untertiteln nichts anfangen können, wird der Film “live” im Kino synchronisiert. Der Ton kann dann über Kopfhörer gehört werden, sodass man – egal ob in Wort oder Ton – in jedem Fall dem Film in deutscher Sprache folgen kann.

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Inhalt: Zwischen 1942 und 1944 wurden 24.916 Juden von Belgien nach Auschwitz deportiert. Nur 1.206 kehrten zurück. Das Verhalten der belgischen Behörden, das von Widerstand bis zu expliziter oder unbeabsichtigter Kollaboration reichte, steht im Mittelpunkt dieser Dokumentation.

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Wann läuft der Film? Der Film wird heute, am 13.05.2009, um 18:00 Uhr als Deutschlandpremiere in Berlin während des “Jewish Film Festivals” gezeigt. Die Vorstellung findet im Arsenal-Kino (Potsdamer Straße 2) statt und der Eintritt beträgt 6,50€. Der Regisseur des Filmes ist anwesend und steht für Fragen zur Verfügung.
Weitere Infos: JFFB.de

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Gewinnspiel: Wir konnten für euch 5×2 Karten ergattern, die für die heutige Vorstellung gültig sind. Wenn ihr Lust habt, dann schreibt bitte bis 15:30 Uhr eine Email an gewinnspiel@sneak-kino.de (Betreff: Operandi). Wir brauchen nur euren Namen, damit dieser dann auch auf der Gästeliste steht und ihr dann inkl. Begleitperson die Dokumentation genießen könnt. 

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Jewish Film Festival Berlin: The Dying Doctor

Trailer: Klick hier
Regie:
Nina F. Grünfeld
Laufzeit: 52 Minuten

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Inhalt: Nina F. Grünfeld zeichnet in dieser intimen Dokumentation der letzten Lebensmonate ihres Vaters, des berühmten norwegischen Psychiaters Berthold Grünfeld, ein großartiges Familienporträt. „The Dying Doctor“ ist die Fortsetzung ihres Films „Origin Unknown“ von 2005, in dem sie sich mit der von ihr und ihrem Vater betriebenen Suche nach Informationen über seine Mutter beschäftigte, die er nie kennengelernt hat.

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Das Jewish Film Festival: Seit seiner Gründung 1995 versteht sich das Jewish Film Festival Berlin als Forum für den jüdischen Film weltweit. Es hat sich zur Aufgabe gesetzt, die neuesten und interessantesten Beiträge jüdischer internationaler Filmemacher nach Berlin zu holen.Die Filme laufen überwiegend in englischer Sprache. Soweit sie in anderen außerdeutschen Sprachen gedreht sind, werden sie englische, teilweise auch deutsche Untertitel haben. Teilweise werden sie auch auf Deutsch eingesprochen.

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Wann läuft der Film? Der Film wird heute, am 11.05.2009, um 18:00 Uhr als Deutschlandpremiere in Berlin während des “Jewish Film Festivals” gezeigt. Die Vorstellung findet im Arsenal-Kino (Potsdamer Straße 2) statt und der Eintritt beträgt 6,50€. Im Anschluss an den Film gibt es noch eine Diskussionsrunde mit der Regisseurin.
Weitere Infos: JFFB.de

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Filmfest: “ueber arbeiten”

Das bundesweite Filmfestival zu Arbeit, Wirtschaft und Globalisierung geht auf Tournee. Je elf aktuelle Dokumentarfilme in Spielfilmlänge sind dabei in 80 deutschen Städten zu sehen.

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Jede Woche spielt das Programm des Filmfestivals in anderen Städten.
Folgende Woche (18.01. bis 24.01.)
-> Leipzig
-> Osnabrück

Was wird u.a. gezeigt?

China Blue:
Die Textilfirma von Lifeng stellt Jeans für den westlichen Markt her.
Der Dokumentarfilm von Micha X. Peled porträtiert einige Jugendliche, die bei Lifeng sieben Tage pro Woche bis zur Erschöpfung arbeiten. Ihre Familien sehen sie oft ein ganzes Jahr nicht, weil sie sich die Reisekosten nicht leisten können. „China Blue“ zeigt auch den ungeheuren Marktdruck, der auf Firmen wie Lifeng lastet, die für die Auftraggeber beliebig austauschbar sind.

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Schwarzes Gold:
Der Dokumentarfilm „Schwarzes Gold“ spannt einen weiten Bogen, von den Chat-kauenden Bauern im Süden Äthiopiens, die größte Schwierigkeiten haben, ihre Familien zu ernähren und ihren Kindern die Schule zu ermöglichen, bis zur „World Barista Championship“ in Seattle, wo die besten Kaffeebrüher zum Wettstreit antreten. Die Kluft zwischen der glitzernden Welt auf Hochglanz polierter Espresso-Maschinen, der sektengleichen Arbeitsorganisation in Caféhaus-Ketten wie Starbucks und der elitären Auslese beim italienischen Espresso-Hersteller Illy auf der einen Seite sowie der mühsamen Arbeit auf afrikanischen Kaffeeplantagen auf der anderen Seite könnte kaum größer sein.

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Enron – The smartest guys in the room:
Innenansichten eines Großkonzerns: ENRON steht für den größten Finanzskandal der US-Wirtschaftsgeschichte. Der Energiekonzern, bei dessen Insolvenz 20.000 Menschen ihren Job verloren, gründete sein Geschäft auf konsequentes Bilanzfälschen. Schamlos hatten die verantwortlichen Manager sich bis zum letzten Moment persönlich bereichert und unter anderem zwei Milliarden Dollar an Pensionsfonds ihrer Mitarbeiter vernichtet. Der Dokumentarfilm rekonstruiert die Details dieses Börsenkrimis.

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John & Jane:
In einem Dorf im Schwarzwald, weit entfernt vom aufregenden Leben einer Großstadt, erleben die 17-jährigen Maxi, Dule und Heiko den Sommer. Er beginnt vielversprechend, alles scheint möglich. Doch dieser Sommer wird zur Bewährungsprobe. Kleine Ereignisse provozieren große Gefühle, Einsamkeit führt zur Selbsterkenntnis, Ausgrenzung in die Sackgasse. Maxi, Dule und Heiko befinden sich in einem heiklen Lebensabschnitt: mitten im Abschied vom Jugendlichsein und eine Stufe vor dem Erwachsenwerden. Sie fühlen sich »irgendwo dazwischen«.

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Das weitere Programm kann man auf der Homepage des Filmfestivals einsehen: Klick hier

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