Filmstart: 17.04.2008
Originaltitel: Chiko
FSK: Ab 16
Verleih: Falcom Media
Laufzeit: 92 Minuten
Trailer: Klick hier
Regie: Özgür Yildirim
Darsteller: Denis Moschitto, Volkan Özcan, Moritz Bleibtreu, Fahri Ogün Yardim, Reyhan Sahin, Lilay Huser, Philipp Baltus, Hans Löw, Lucas Gregorowicz

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Inhalt: Chiko will ganz nach oben. Gemeinsam mit seinem besten Freund Tibet will er sich als Drogendealer Einfluss und Reichtum verschaffen. Ein Weg, der nur über den Big Boss Brownie führt. Mit Mut und Schlagfertigkeit verschafft sich Chiko dessen Aufmerksamkeit, und schon bald bekommen er und Tibet ihre Chance.
Als aber Tibet seinen neuen Geschäftspartner hintergeht, kommt es zu einer Zerreißprobe: Brownie will mit ihm nichts mehr zu tun haben. Und Chiko muss sich entscheiden, was zählt: die Loyalität zu seinem besten Freund – oder sein Bedürfnis nach Anerkennung, Respekt und Macht, sein unbedingter Wille, es ganz nach oben zu schaffen.

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Unsere Meinung: Chiko ist ein Film, den man nur seinen ärgsten Feinden empfehlen sollte. Es gibt soviel zu kritisieren, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll.
Vielleicht an der Sprache? Sagenhafte 93 Minuten – also den ganzen Film über – wird man mit einem Sprachniveau konfrontiert, das jenseits von Gut und Böse liegt. „Alder“, „Ficken“ oder „Digga“ sind nur einige dieser Wörter, die die ganze Laufzeit ständig wiederholt werden. Warum? Weil der Film gern authentisch sein möchte und er möchte uns verkaufen, dass das der Straßenslang sei.
Vielleicht bei den Charakteren? In dem Film sterben eine ganze Reihe Charaktere weg bzw. werden in lebensbedrohliche Kämpfe verwickelt. Leider sind einem die Personen so egal, dass man sich eher freut, wenn eine von ihnen nun nicht mehr auf den Leinwand zu sehen ist. Einer weniger, der „Ich fick dich“ sagen kann.
Vielleicht an der Story? Die Story ist an wirklich keiner Stelle spannend. Alles dümpelt vor sich hin, ist nicht logisch und auch das Ende versagt auf der ganzen Linie.
Diese und noch viele andere Schwächen versucht der Film durch teils sehr brutale Bilder zu kompensieren. Und warum sind diese Szenen so brutal? Richtig, weil der Film gern authentisch sein möchte. Und auf der Straße ist das Leben hart, lebensbedrohlich und auf der Straße dealen auch nur Türken. Zumindest versucht uns das der Film zu sagen. Was lernen wir noch über Türken? Sie können kein Deutsch, dealen den ganzen Tag und bringen Menschen um, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Danke für dieses Meisterwerk!

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Fazit: Bitte, Bitte! Macht einen so großen Bogen um den Film, wie nur möglich. Spart euch das Geld, ihr werdet es nicht bereuen! Chiko ist weder spannend, noch lustig, noch authentisch! 5/100 Punkten. Aber auch nur, weil man viele tolle, neue Wörter lernt. Beispiele bringe ich an dieser Stelle nicht. Das wäre nicht authentisch.

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