Filmstart: 17.1.2008
Original-Titel: The Mist
FSK: Ab 16
Verleih: Senator
Laufzeit: 93 Minuten
Trailer: Klick hier
Regie: Frank Darabont
Darsteller: Thomas Jane, Laurie Holden, Nathan Gamble, Marcia Gay Harden, Andre Braugher, William Sadler, Gregg Brazzel, Alexa Davalos, Jack Hurst, Susan Malerstein (u.a.)

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Inhalt: Ein mysteriöser Nebel, der die gesamte Landschaft einhüllt, zwingt die Bewohner einer Kleinstadt, sich in ihrem Supermarkt zu verschanzen. In den weißen Schleiern scheinen sich Wesen zu verbergen – merkwürdig schaurig und offenbar nicht von dieser Welt. Die Ungewissheit, was in der allesverschlingenden Wolke auf sie wartet, zerrt an den Nerven der Zwangsgemeinschaft und schürt Angst und Verzweiflung.

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Unsere Meinung: Zugegeben, als Text liest sich der Film sehr gut. Was dem Zuschauer dann allerdings als Horror-Film verkauft wird, ist eine weitere, schlechte Verfilmung eines Stephen King Romans.
Der Nebel kommt, die Menschen sind im Laden eingesperrt und eigentlich sollte der Film nun damit beginnen, einen Spannungsbogen aufzubauen. Dazu kommt es aber nicht, weil man in den nächsten Szenen die viel zu stereotypischen Charaktere kennen lernt. Wie immer gibt es den Draufgänger, den Ängstlichen und die Gottesanbeterin. Die Lage verschärft sich, die ersten Monster kommen. Auch hier kommt keine Spannung auf, denn die Kinobesucher lachen. Sie amüsieren sich über dämliche Dialoge und wundern sich über die Protagonisten, die sehr merkwürdig handeln.
Eines muss man dem Film aber lassen: Er ist so unfreiwillig komisch, dass er die Menschen mehr zum lachen bringt, als viele mittelmäßige Komödien. Ob das so gewollt war?

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Fazit: Wer sich von „Der Nebel“ einen gruseligen Horrorstreifen erhofft, wird enttäuscht. „Der Nebel“ kann unterhalten, allerdings nur im gut gefüllten Kinosaal. Dann wird lauthals gelacht, mitgefiebert und bei dem ein oder anderen Mord geklatscht. Für diese unfreiwillige Komik vergeben wir 35/100 Punkten.

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