Folgende Filme laufen ab 17.Januar 2008 in den deutschen Kinos an: (Filmstart: 17.01.08)

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Der Nebelnull
Ein mysteriöser Nebel, der die gesamte Landschaft einhüllt, zwingt die Bewohner einer Kleinstadt, sich in ihrem Supermarkt zu verschanzen. In den weißen Schleiern scheinen sich Wesen zu verbergen – merkwürdig schaurig und offenbar nicht von dieser Welt. Die Ungewissheit, was in der allesverschlingenden Wolke auf sie wartet, zerrt an den Nerven der Zwangsgemeinschaft und schürt Angst und Verzweiflung.
Dieser Film wurde von uns bereits bewertet und bekam 35/100 Punkten. Zur ausführlichen Kritik: Klick hier

Drachenläufer null
Die Drachen am Himmel Afghanistans markieren Erinnerungen an die Vergangenheit. Die Geschichte beginnt im friedlichen Kabul der frühen 70er Jahre und mit den beiden unzertrennlichen Freunden Amir und Hassan. Doch dann lässt Amir seinen Freund in einer schweren Notlage im Stich, was den Beginn vom Ende ihrer Freundschaft bedeutet. Als die russische Armee in Afghanistan einmarschiert, trennen sich die Wege der beiden Kinder. Amir wächst in Amerika auf und Hassan in einem Land, das in Bürgerkriegen, Besetzung und in der Schreckensherrschaft der Taliban versinkt.
Ein rührendes Drama, welches in Afghanistan wegen einer Vergewaltigungsszene verboten wurde.

Hope: null
Francis, ein junger Mann von Anfang zwanzig, dokumentiert mit seiner Videokamera, wie ein angesehener Galerist und Kunstsachverständiger ein Altarbild aus einer Kirche stiehlt. Doch statt Geld oder Sachleistungen zu erpressen, besteht er lediglich darauf, dass das Bild in die Kirche zurückgebracht wird. Ein Idealist? Oder ein Verrückter? Die Grenzen verschwimmen, als deutlich wird, dass Francis Bruder im Gefängnis sitzt und dessen Freundin statt Liebesbekundungen rätselhafte Mutproben mit ansehen muss.
Ein eigentlich guter Film, der durch viel zu viele Seitenstränge an Qualität verliert.

I’m a Cyborg, but that’s ok:null
Young-gun ist überzeugt ein Cyborg zu sein. Sie spricht mit Getränkeautomaten und Lampen, verweigert menschliche Nahrung und trägt eine Brotdose mit Batterien bei sich, um sich jederzeit wieder aufladen zu können. In einer Nervenklinik begegnet sie Il-sun, der glaubt, er könne anderen Menschen ihre Fähigkeiten klauen. Und auch wenn sich das für einen Cyborg nicht gehört, entwickelt Young-gun Gefühle für Il-sun.
Ein experimentierfreudiger Film, der unglaublich viel Platz für Interpretationen lässt.

Joshua: null

Die Welt der Familie Cairn ist in Ordnung. Vater Brad ist Banker an der Wall Street, Mutter Abby hat soeben Sprössling Lily zur Welt gebracht, und der neunjährige Joshua ist ein kluges, virtuos Klavier spielendes Wunderkind.
Die perfekte Fassade bekommt Risse, als sich Baby Lily als nicht zu tröstender Schreihals entpuppt, ganz wie einst der große Bruder. Abbys Verzweiflung wächst, ein zweites Mal hält sie das nicht durch. Joshua seinerseits reagiert ungewöhnlich gelassen für einen Jungen seines Alters, fast ungerührt. Denn er hat einen Plan.
Fesselnder Psycho-Horror, der ohne billige Schockeffekte auskommt.

Once: null
Ein talentierter Straßenmusiker träumt in Dublin von der großen Karriere, während er im Geschäft seines Vaters Staubsauger repariert. Eines Tages wird er von einer jungen Pianistin angesprochen, die sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt. Ihr gefallen seine Lieder und sie hat einen Staubsauger, der dringend repariert werden muss.
Wahnsinnig toller Film, der sich durch wunderschöne Musik und unglaublich viel Gefühl in den Herzen der Kinobesucher festsetzt.

P.S. Ich liebe Dich: null
Es war die ganz große Liebe: Holly und Jerry wollten ihr Leben miteinander verbringen. Doch es kommt anders: Jerry stirbt an einem Gehirntumor, und Holly, erst 29 Jahre alt, bleibt allein zurück. Auch ihr Leben scheint zu Ende. Sie kapselt sich ab, verlässt das Haus nicht mehr. Doch eines Tages bekommt sie einen Brief… mit Jerrys Handschrift. Es ist der erste von insgesamt zwölf Briefen, die Jerry noch vor seinem Tod verfasst hat. Und in jedem stellt er Holly eine Aufgabe, die sie innerhalb eines Monats zu lösen hat. So beginnt für Holly ein Jahr voller Abenteuer – jedes von ihnen detailliert geplant und unterschrieben mit den Worten „P.S. Ich liebe Dich“.
Einfühlsames Drama, bei dem man in einem Moment Weinen, im Nächster aber schon wieder Lachen muss.

Self-Made Paradise: null
Sie leben in den verschiedensten Ecken Finnlands und haben sich dort ohne jegliches Geld ihre eigenes Paradies gebaut: Vejo der Yogamann, Kari der skurrile Fotograf, Seppo der Autoschrauber, Niilo der Landwirt und Johannes der geheimnisvolle Schamane. Der dokumentarische Roadmovie taucht in die faszinierende Welt dieser fünf finnischen Künstler ein.
Schwache Doku, zu der der Kinobesucher überhaupt keinen Bezug findet.

Weiterhin starten:
-> Fallen:
Fünf Frauen Anfang 30 treffen einander nach 14 Jahren auf einem Begräbnis in ihrer kleinen Heimatstadt wieder. Zwei Tage und eine Nacht erleben sie unverhofft gemeinsam; eine Reise durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beginnt, in der alte Verletzungen aufbrechen, aber auch Freundschaften neu gefunden werden.

-> Maskierte Bande – Zypern:
Nach einem missglückten Bankraub und der ebenso erfolglosen Überraschungsaktion in der Erdölanlage in Kirkuk, beschließen die berüchtigsten türkischen Comedy-Helden sich vom Kleinkriminellenleben erst einmal fernzuhalten. Doch der ehrliche Beruf des Kammerjägers steckt voller gemeiner Tücken, da die charmanten Deppen bald mehr Gift in ihren Lungen sammeln als die Insekten. Der Arzt empfiehlt ihnen deshalb einen Erholungsurlaub im Süden.
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Die Trailer für die Filme der aktuellen Woche gibt es bei uns übersichtlich zusammengefasst: Hier geht es zu den Trailern

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