Folgende Filme laufen ab 20.November 2008 in den deutschen Kinos an: (Filmstart: 20.11.08) Die Trailer der aktuellen Neustarts gibt es hier: Hier geht es zu den Trailern
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Der Mann, der niemals lebte: gut
Er ist der beste Mann des US-Geheimdienstes: Als erfahrener Agent bewährt er sich selbst in brenzligen Situationen, die keiner seiner Kollegen überlebt. Doch wenn Roger Ferris Tarnung einmal auffliegt, ist er ein Mann ohne Identität – dann hängt sein Leben von jener unpersönlichen Stimme ab, mit der er über eine abhörsichere Telefonleitung Kontakt hält. Der mit allen Wassern gewaschene CIA-Mann Ed Hoffman führt Krieg – per Laptop im Wohnzimmer seines Einfamilienhauses: Er dirigiert jede von Ferris Bewegungen selbst dann noch, wenn der beim Einsatz im Kugelhagel Deckung sucht. In der Terrorszene etabliert sich eine neue Leitfigur, die den Erdball mit einem Bombenteppich überzieht und dabei selbst dem ausgeklügelsten Geheimdienst-Network der Welt immer wieder Schnippchen schlägt. Um diesen Mann aus der Reserve zu locken, muss Ferris sich in die Welt manipulierter Finanztransaktionen und verzweifelter Märtyrer einschleusen und dabei ein eher zweifelhaftes Bündnis mit dem Leiter der jordanischen Spezialagenten eingehen.
Packender Polit-Thriller, der leider im Mittelteil ein wenig zu lang geraten ist. 
Max Payne: shlecht
In den dunkelsten und gefährlichsten Ecken New Yorks ist ein Außenseiter unterwegs, ein Cop des Drogendezernats auf der Suche nach den Mördern seiner Familie. Auf der Suche nach Rache wird Max Payne zum Hauptverdächtigen am Mord seines Partner und einer unschuldigen Frau. Um sich selbst zu entlasten, muss er nicht nur das Geheimnis hinter den brutalen Morden herausfinden, er muss sich auch Mächten zum Kampf stellen, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen. Ihm zur Seite steht Mona, die ihrerseits den Mörder ihrer Schwester sucht.
Langweilige Filmumsetzung des actiongeladeneren Computerspieles. Weiterhin konnte der Film die wunderbar düstere Atmosphäre aus dem Spiel überhaupt nicht übertragen.
The Strangers: sschlecht
Sie wollen nichts als Ruhe: Nach der Hochzeit eines Freundes fahren Kristen und James in ihr abgelegenes Sommerhaus. Doch etwas stimmt nicht. Zuerst klopft es an der Tür, dann erscheinen maskierte Gestalten im Wald. Aus Unruhe wird blanke Angst, als sich Kristen und James einer tödlichen Bedrohung gegenübersehen, die sich nicht erklären will. Die beiden begreifen, dass diese Nacht lang wird. Vielleicht zu lang, um zu überleben. Dieser Film wurde bereits ausführlich besprochen und bekam von uns 20/100 Punkten. Zur ausführlichen Kritik: Klick hier
Wächter der Wüste: gut
Wächter der Wüste dokumentiert das aufregende Leben einer Erdmännchen-Familie in der Kalahari-Wüste.
Nette Bilder, die aber zu sehr von dem nervigen Off-Sprecher gestört werden.

Weiterhin starten:

-> Baby Mama:
Sie hat Geld, Geschmack und einen guten Job – Kate hat sich selbst eine gesundheitsbewusste und durchorganisierte Erfolgsgeschichte geschrieben, der sie nun mit 37 Jahren endlich auch ein warmherziges Mutterschafts-Kapitel hinzufügen will. Das laute Ticken ihrer biologischen Uhr nützt dabei allerdings genauso wenig wie ihr Uterus, der eine Schwangerschaft so wahrscheinlich wie einen Lottogewinn macht. Die Lösung ihrer Probleme findet sie bei Dr. Chaffee Bicknell, die auf solche Fälle spezialisiert ist und ihr Angie Ostrowiski präsentiert, die aus der Entfernung die perfekte Leihmutter zu sein scheint. Doch als Angie sich von ihrem Freund trennt und bei Kate einzieht, prallen zwei sturköpfige Welten aufeinander. Während Kate jedes Erziehungsbuch liest, Kindersicherungen installiert und sich nach geeigneten Vorschulen umschaut, sorgt Angie mit kindlicher Energie, schlichtem Gemüt und schlechten Manieren für heilloses Durcheinander.

-> Buddhistische Stille:
Weltweit ist der Dalai Lama bekannt und wird er verehrt. Er gilt weithin als unanfechtbare moralische Instanz. Betritt er bei öffentlichen Vorträgen die Bühne, reißt es die Menschen auf die Füße und die Standing Ovations enden erst, wenn Seine Heiligkeit signalisiert, dass es jetzt aber genug sei. Was ist es, das den Dalai Lama auf eine so breite Zustimmung stoßen lässt? Ist es seine warmherzige Persönlichkeit oder sind es seine Aussagen? Bieten die Lehre des Buddha und bieten buddhistische Meditationspraktiken einen Ausweg aus den Problemen unserer technisierten, globalisierten und damit für manche beängstigenden Welt? Wie setzen Menschen im Westen die Lehren des Dalai Lama in ihrem Alltag um?

-> Comeback:
Eine spärlich möblierte Münchener Dachwohnung: hier lebt und trainiert Jürgen, ein in die Jahre gekommener ehemaliger Profi-Boxer. Das Nötigste zum Leben verdient er sich als Türsteher in einer Bar. Im Alter von achtzehn Jahren feierte er Triumphe als Jürgen „The Rock“ Hartenstein. 1988 wurde er Deutscher Meister der Amateure, 1998 gewann er als Profi den deutschen Titel im Supermittelgewicht. Als seine Fäuste schwerer wurden, verließ ihn sein Management, seither lebt Jürgen einen Traum: das Comeback zu schaffen, auf eigene Faust!

-> Die Osmanische Republik:
Saloniki 1888: Ein blauäugiger, blonder Junge versucht, einen Vogelkäfig vom Baum herunter zu holen. Als der Ast, der ihn hält, abbricht, stürzt der Junge in die Tiefe, und rührt sich nicht mehr. Atatürk ist für das Schicksal der Türkischen Republik verloren. Istanbul 2008: Das Osmanische Reich existiert als parlamentarische Monarchie weiter, und nennt sich oberflächlich die Osmanische „Republik“. Das Land wird von der USA regiert, und dem Sultan Osman VII fallen allein repräsentative Aufgaben zu. Der Alltag des Sultans gestaltet sich allerdings eher komisch als repräsentativ, da außer seinen Nächsten nicht mehr viele vom Sultan wissen – was wiederum hilflose und peinliche Begegnungen mit der Außenwelt mit sich bringt. Als auch noch die EU versucht, ein Stück vom osmanischen Kuchen zu ergattern, werden an allen Fronten Widerstandsstimmen laut. Die ruhigen Tage des Sultans sind dann jedoch endgültig gezählt, als er sich in die schöne Studentin Asude verliebt, die aber nicht vom Schicksal zu ihm geführt wurde.

-> Ich gehe jetzt rein:
Ich gehe jetzt rein ist der dritte Teil eines dokumentarischen Langzeitprojekts über das Leben einer Gruppe Berliner Türkinnen. Die Filmemacherin Aysun Bademsoy hatte die Mädchen vor 13 Jahren entdeckt und begonnen ihren Lebenszusammenhang, ihre Familiensituation, ihre Leidenschaft für den Fußball zu dokumentieren.

-> Novemberkind:
Malchow, DDR, 1980. Die 20-jährige Anne versteckt Juri, einen Deserteur der Roten Armee. Die zwei jungen Leute verlieben sich ineinander. Doch ihre Liebe ist bedroht: Juri wird per Haftbefehl gesucht, ihm droht die Todesstrafe. Sie verlassen das Land. Bei ihrer Flucht in den Westen müssen sie Annes sechs Monate alte Tochter Inga zurücklassen. Inga wächst bei den Großeltern auf und glaubt, ihre Mutter sei bei einem Badeunfall ertrunken. 25 Jahre später begegnet sie dem Konstanzer Literaturprofessor Robert, der sie auf die Spuren ihrer Vergangenheit schickt. Er hat Ingas Mutter Anne bei einem seiner Seminare kennengelernt

-> Palermo Shooting:
Als weltweit erfolgreicher Fotograf lebt Finnein gleichermaßen prominentes wie hektisches Leben in der Rheinmetropole Düsseldorf. Seine Nächte sind ruhelos, sein Mobiltelefon steht nie still, und die Musik im Kopfhörer ist sein wichtigster Begleiter. Als seine Existenz urplötzlich aus den Fugen gerät, lässt Finn kurzentschlossen alles hinter sich.

> Wiedersehen mit Brideshead:
Beim Studium in Oxford freundet sich Charles Ryder mit dem lasziven und exzentrischen Sebastian Flyte an, Sohn von Lord und Lady Marchmain. Charles ist der glamourösen Welt seines neuen Freundes schnell verfallen, die beiden sind bald unzertrennlich. Charles ist überglücklich, als er nach Brideshead eingeladen wird, in das prächtige Familienschloss der Marchmains. Betört von dieser Umgebung und bezaubert von ihrer Schönheit, verliebt Charles sich in Sebastians Schwester Julia. Die Beziehung zu Sebastian geät in Gefahr, und je mehr seine emotionale Bindung zu den Marchmain-Geschwistern wächst, desto mehr gerät Charles in Konflikt mit dem, was die Familie im Innersten zusammenhält und von der Mutter streng überwacht wird: ein tiefer und unerbittlicher katholischer Glaube.

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