Folgende Filme laufen ab 28.August 2008 in den deutschen Kinos an: (Filmstart: 28.08.08)

Die Trailer der aktuellen Neustarts gibt es hier: Hier geht es zu den Trailern
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Couscous mit Fisch: null
Slimane Beiji ist ein Hafenarbeiter in den Sechzigern im südfranzösischen Sète. Seine Arbeit wird von Tag zu Tag anstrengender, der Verdienst immer geringer. Wenn auch von seiner Frau geschieden, bleibt Slimane in der Nähe seiner Familie, trotz aller Probleme und Streitigkeiten, die immer wieder erneut ausbrechen. Verschärft wird seine Situation durch finanzielle Sorgen und das zunehmende Gefühl der Nutzlosigkeit. All dem stellt Slimane seinen Traum entgegen: die Eröffnung eines eigenen auf Couscous und Fisch spezialisierten Restaurants.
Typischer französischer Film, dem man gerne tagelang Zusehen möchte, der aber leider schon nach zwei unterhaltsamen Stunden zu Ende geht.

Frontalknutschen:null
Die 14-jährige Georgia hat eine dreijährige Schwester mit seltsamen Angewohnheiten und einen durchgeknallten Kater namens Angus mit kratzbürstigen Wildnisepisoden, und sie hat – wie fast jedes Kind in ihrem Alter – so peinliche Eltern, dass sie am liebsten im Boden versinken würde. Was sie nicht hat, ist ein Freund, auch wenn es natürlich einen ganz speziellen Wunschkandidaten mit Kosenamen „Sexgott“ gibt.
Eigentlich recht gute Jugendkomödie, die leider mit zu vielen Klischees bestückt ist.

Grace is Gone:null
Stan Philipps Frau Grace ist als Sergeant in der amerikanischen Armee im Irak stationiert. Als Stan die Nachricht von ihrem Tod überbracht wird, bringt er es zunächst nicht übers Herz, den gemeinsamen Töchtern Heidi und Dawn die Wahrheit zu sagen. Stattdessen unternimmt er mit ihnen eine Reise quer durch die Vereinigten Staaten zum Freizeitpark „Enchanted Gardens“. Während sich die Familie unterwegs zum ersten Mal richtig kennenlernt, sucht Stan nach einem Weg, seinen Töchtern die Nachricht vom Tod ihrer Mutter beizubringen.
Großartiger Film, bei dem sogar die ein oder andere Träne das Auge verlassen könnte. Ein ausführliches Review gibt es in der nächsten Woche.

Mensch, Dave!:null
Dave, der in einem piekfein-weißen Anzug ungelenk durch New York läuft, ist in Wirklichkeit ein Raumschiff, das von kleinen Aliens gesteuert wird. Dessen Captain will unbedingt einen geheimnisvollen Stein aus dem All finden, der für das Überleben seines Planeten höchst wichtig ist. Aber das gestaltet sich schwierig, und so lässt sich Dave von der schönen Gina und deren Sohn helfen, die den komischen Vogel schnell in ihre Herzen schließen.
Unlustige Komödie, in der Eddie Murphy seinen Abwärtstrend weiter fortsetzt.

Tage des Zorns:null
Kopenhagen 1944: Die Widerstandskämpfer Flame und Citron gehören zu den meistgesuchten Männern Dänemarks. Die kaltblütige Beseitigung von Kollaborateuren hat sie bei den deutschen Besatzern und deren Oberbefehlshaber, Gestapo-Chef Hoffmann, zu Staatsfeinden Nr. 1 gemacht. In der eigenen Bevölkerung hingegen werden sie als Helden verehrt. Als jedoch die Ermordung des vermeintlichen Chefs der deutschen Abwehr, Gilbert, nicht so verläuft, wie sie es geplant hatten, beginnen sich bei Flame und Citron Zweifel an ihrer Mission einzuschleichen. Rechtfertigt ihr Kampf gegen das Böse tatsächlich ihre tödlichen Mittel?
Langwieriges Drama, das leider zu keiner Sekunde wirklich begeistern kann.

Weiterhin starten:
-> Die Todesreiter von Darfur:
Die Doku berichtet aus Sicht eines unbeteiligten US-amerikanischen Beobachters aus erster Hand über den brutalen Völkermord in der westsudanesischen Region Darfur. Durch die Verwendung von über tausend exklusiven und erschütternden Fotografien, die der ehemalige Hauptmann der US-Marineinfanterie Brian Steidle während seiner Tätigkeit als militärischer Beobachter der Afrikanischen Union aufgenommen hat, wird der Zuschauer mit den brutalen Attacken einer arabischstämmigen Regierung konfrontiert, die anscheinend alles daransetzt, die eigenen schwarzafrikanischen Staatsbürger zu eliminieren.

-> Finnischer Tango:
Jan Díte ist von sehr kleinem Wuchs und unglaublich ambitioniert. Als einfacher Kellner arbeitet er sich mit großem Ehrgeiz, Raffinesse und der nötigen Skrupellosigkeit zu einem der „Großen“ hoch. Er mausert sich trotz der politischen Lage in den 30er Jahren – Deutschland besetzt das Sudetenland und verleibt sich später die übrige Tschechoslowakei ein – zum Oberkellner in einer Lebensborn-Einrichtung der Nazis, wird später zum luxuriösen Hotelbesitzer und letztendlich durch einen „tragischen“ Glücksfall zum mehrfachen Millionär.

-> Five Sex Rooms und eine Küche:
Der Film dokumentiert die Arbeit in einer von Frauen betriebenen Bordellwohnung im ersten Stock eines Wohnhauses. Lady Tara, die kluge, reflektierte Domina, ist die Betreiberin des Bordells. Drei weitere Frauen arbeiten mit ihr. Nadine ist verliebt in einen Tunesier. Sie weiß, wie kompliziert ihre Lage ist. Das „Weiße Studio“ ist ihre Domäne. Tina ist eine erfahrene, liebevolle Prostituierte, deren Bereich das „Schwarze Studio“ ist. Auf Cindy, die Anfängerin und auch die Jüngste im Bordell, sind die Kolleginnen zuweilen eifersüchtig.

-> Nicht dran denken:
Stefano hat sich in Rom als Punk-Rocker einen Namen gemacht. Aber dann platzt der Traum von der eigenen CD, er schaut sich um und stellt fest: Er ist sechsunddreißig und zu Hause erwartet ihn weder die Freundin, die sich im Seitensprung übt, noch ein eigenes Bett, nur eine Gitarre. Zeit für eine Auszeit bei den Eltern und Geschwistern in Rimini, wo er lang nicht mehr war. Man empfängt ihn mit offenen Armen. Aber alles ist anders…

-> Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe:
Robert Zimmermann, 26 Jahre, ist Videospieldesigner, jung, trendy, cool. Er hat sein Leben zwischen Familientreffen im gutsituierten Elternhaus, den virtuellen Welten seines Berufes und der Beziehung zu seiner Kollegin Lorna bestens im Griff. Als er allerdings zufällig der attraktiven, lebenserfahrenen, deutlich älteren Monika gegenübersteht, schlägt die Liebe wie ein Blitz ein und sorgt für Verwirrung.
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