Folgende Filme laufen ab 29.Mai 2008 in den deutschen Kinos an: (Filmstart: 29.05.08)

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Funny Games U.S.: null
Funny Games – das Spiel beginnt. Man wählt eine Familie, und dann das erste Opfer … Dies sind die einfachen Regeln von Peter und Paul, die Familien wie die Farbers in den Hamptons besuchen. George, Anna und ihr kleiner Sohn Georgie ahnen zunächst nicht, dass ihre idyllischen Sommerferien bald in einem Alptraum enden. Während Vater und Sohn das Segelboot zu Wasser lassen, bereitet Anna das Essen vor. Plötzlich steht Peter, der junge, sichtlich wohlerzogene Gast der Nachbarn in der Tür und bittet um ein paar Eier. Als er sie fallen lässt und neue verlangt, wird Anna stutzig. Bald taucht ein zweiter junger Mann auf – Paul. Aus dem scheinbar freundlichen Besuch wird ein offen perfider Machtkampf. Die beiden Eindringlinge fordern die Kleinfamilie zu einer eiskalten Wette auf: Entweder schaffen es die drei, sich innerhalb von 12 Stunden zu befreien oder sie sind tot. Ein Spiel mit vollem Einsatz und unberechenbarem Ausgang…
Brutaler Psycho-Thriller, der kaum Klischees bedient und daher viel spannender als seine Genre-Kollegen ist.

Sex and the City:
Unsere Kritik zum Film folgt am Samstag.

The Eye: null
Sydney Wells ist eine Violinistin, die seit einem tragischen Unfall in ihrer Kindheit blind ist. Ihre letzte Chance besteht aus einer Hornhauttransplantation, die sie wieder sehen lässt. Aber ihre Freude darüber weilt nur kurz: unerklärliche schattenhafte und beängstigende Bilder verfolgen sie. Alles nur Einbildung, oder doch grauenhafte Realität?
Lahmes Remake, das einfach viel zu einfallslos daherkommt. Diese „Ich sehe tote Menschen“-Szenerie wurde in anderen Filmen schon deutlich besser und auch atmosphärischer umgesetzt.

Things We Lost in the Fire: null
Als er eine Frau vor ihrem gewalttätigen Ehemann beschützen will, kommt Audrey Burkes Ehemann Brian ums Leben. Allein mit ihrem Schmerz und zwei Kindern, formt sie eine ungewöhnliche Allianz mit Jerry Sunborne , dem besten und ältesten Freund ihres Mannes. In der Hoffnung, dass er ihr über ihren Schmerz hinweghelfen kann, bittet sie den Heroinabhängigen Jerry, ihr beizustehen, und lädt ihn ein, bei ihr zu wohnen. So beginnt für sie ein tägliches Ringen mit dem Aufgeben, eine fortwährende Auseinandersetzung mit dem Schicksal. Und während er die klaffende Lücke in ihrem Herzen füllt, helfen ihm das Vertrauen, das sie in ihn setzt, und die ungewohnte Verantwortung als Ersatzvater bei seinem Kampf gegen die Sucht.
Aufwühlender Film, bei dem garantiert kein Auge trocken bleiben wird.

Weiterhin starten:
-> Esperanza:
Zehn Reisende verpassen am Silvesterabend die letzte Fähre. Ein winziger alter Dampfer ist die letzte Chance ihr Ziel zu erreichen. Die ereignisreiche Überfahrt zwingt sie unverhofft, vor den anderen und vor sich selbst ihre kleinen und großen Lebenslügen zu bekennen. Eine wilde Nacht nimmt ihren Lauf…

-> Flamenco mi Vida:
Peter Sempels Flamenco-Roadmovie zeigt Andalusien in beeindruckenden Bildern, Menschen im Alltag und auf der Bühne, die Flamenco zelebrieren und leben, mit Leidenschaft und Hingabe. Im Süden Spaniens, der Heimat des Flamenco, stellt Sempel fest, dass die Wurzeln im Osten liegen.

-> Interview:
Pierre Peders ist sauer. In Washington gärt der Skandal des Jahres, doch der gestandene Polit-Journalist wird nach New York geschickt: Er soll Katya interviewen, ein blondes, langbeiniges Starlet. Sein Unwillen und seine Herablassung verärgern Katya nur kurz, dann verwickelt sie ihn raffiniert in ein Wortgefecht, dessen Tiefe auch den Berufszyniker Pierre überrascht. Als das Interview in Katyas Wohnung fortgesetzt werden muss, scheinen endgültig die Masken zu fallen. Scheinbar…

-> Ouaga Saga:
Filmemacher Dani Kouyaté erzählt die Geschichte einer Gruppe von jungen Leuten, die sich durchschlagen müssen in einem der ärmeren Viertel von Ouagadougou, die auf der Suche sind nach Hoffnung und Perspektiven. Das Geld fehlt, nicht aber der Ideenreichtum. Und so lassen sie sich eben allerhand einfallen und genießen das örtliche Kino als ein Paradies und einen Fluchtpunkt. Ob sie es wohl schaffen, sich den Traum vom Multiplex zu erfüllen, in dem sie gleich mehrere Geschichten zeigen können? Wer weiß.

-> Standard Operating Procedure:
Kann ein Foto die Welt verändern? Zwölf Fotos aus dem Gefängnis Abu-Ghuraib in Bagdad haben 2004 dem Irak-Krieg eine neue Wendung gegeben und vor allem das Bild Amerikas in der Welt ins Wanken gebracht. Dennoch, eine zentrale Frage bleibt: sind die berüchtigten Fotos aus Abu-Ghuraib Beweise für eine systematische Folterpraxis des amerikanischen Militärs, oder dokumentieren sie nur das Verhalten einiger weniger „schwarzer Schafe“. In Standard Operating Procedure untersucht der Dokumentarfilmer Errol Morris den unmittelbaren Kontext dieser Bilder. Warum wurden sie gemacht? Was zeigen sie nicht, was lassen sie aus? Morris spricht sowohl mit den Soldaten, die damals auf den Auslöser gedrückt haben, als auch mit denen, die auf den Fotos zu sehen sind. Wer sind diese Menschen? Was haben sie sich dabei gedacht?
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