Filmstart: 10.09.2009
Originaltitel: Fighting
FSK: Noch nicht bekannt
Verleih: Universal
Laufzeit: 105 Minuten
Trailer: Klick hier
Regie: Dito Montiel
Drehbuch: Robert Munic, Dito Montiel
Darsteller: Channing Tatum, Terrence Howard, Brian White, Luis Guzmán, Zulay Henao, Flaco Navaja, Anthony DeSando, Justin Rodgers Hall, Michael Rivera, Cung Le, Roger Guenveur Smith, Dante Nero

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Inhalt: Shawn MacArthur ist einer der vielen jungen Leuten, die auf den Straßen von New York ihr Glück versuchen. In seinem Fall aber eher schlecht als recht. Bis er Harvey Boarden kennen lernt, der immerhin ein Talent für Schlägereien in ihm erkennt. Mit seiner Hilfe (und durch einige glückliche Zufälle) steigt Shawn nun zu einem neuen Star in der Szene illegaler Ringkämpfe auf. Doch wird ihm das Glück hold bleiben?

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Unsere Meinung: Zu „Fighting“ gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Ein bisschen der Versuch einer Milieustudie, ein bisschen Liebesgeschichte und ein bisschen Rumgekloppe – von allem ein bisschen, von nichts genug. Dazu Figuren aus dem Standard-Setzkasten für urbane Stereotypen (noch dazu aus der Schublade für unsympathisch-uninteressante Leute), eine Handlung die man so schon zum x.Mal betrachten durfte (und die auch nach dem x.Mal wieder nicht besser wird) und insgesamt eine Umsetzung, die kaum über den Durchschnitt herausragt. Und als wäre das nicht schon unschön genug, wird einem irgendwie den ganzen Film hindurch nicht klar, wie alle Welt nach nur drei Kämpfen (von denen sogar nur zwei gewonnen wurden) auf den Gedanken kommt, dass die Hauptfigur ein so unglaublich großartiger Kämpfer wäre.
Natürlich gibt es auch ein paar Dinge, die man fast als gelungen bezeichnen könnte, wie zum Beispiel die netten Momentchen urbanen Alltags, die sich im Hintergrund gerne mal abspielen und die Schlag-Geräusche, die tatsächlich mal so klingen, als würden sie richtig weh tun. Aber das rettet den Film auch nicht wirklich. Bei weitem nicht.
Allerdings muss man dem Film zugute halten, dass all diese Mankos während des Betrachtens nicht wirklich übermäßig störend ins Gewicht fallen. Der Film plätschert halt vor sich hin wie ein Gebirgsbächlein mit Faustschlägen.

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Fazit: Wer „Fighting“ verpasst, muss sich nicht grämen, aber wer aus irgendwelchen Gründen in den Film stolpert, muss auch nicht gleich wieder schreiend aus dem Kinosaal stürmen. Es ist allerdings durchaus möglich, dass man am Ende feststellen könnte, einiges an Lebenszeit verloren zu haben. 40/100 Punkten kann man dafür noch erübrigen. Aber nicht mehr.
(schroed)

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