Filmstart: 21.02.2008
Original-Titel: We Own the Night
FSK: Ab 16
Verleih: UIP
Laufzeit: 117 Minuten
Trailer: Klick hier
Regie: James Gray
Darsteller: Joaquin Phoenix, Mark Wahlberg, Eva Mendes, Robert Duvall, Vadim Nezhinski, Danny Hoch, Oleg Taktarov, Moni Moshonov, Antoni Corone (u.a.)

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Inhalt: New York, 1988. Die Gesetzeshüter New Yorks scheinen machtlos gegen eine Überzahl gnadenloser Gangster, die ein neues, extrem brutales Zeitalter organisierter Kriminalität einläuten. Polizisten und selbst ihre Angehörigen stehen auf den Mafia-Abschusslisten. Buchstäblich zwischen den Fronten findet sich der erfolgreiche Nachtclubmanager Bobby Green wieder.
Schon vor langer Zeit hat er seinen Namen geändert, mit der Familientradition gebrochen und seinem Vater, der Polizeilegende Burt Grusinsky, und seinem ebenfalls bei der Polizei erfolgreichen Bruder Joseph den Rücken gekehrt. Er liebt seine Freundin Amanda genauso wie das schillernde Nachtleben. Sein größter Traum ist ein eigener Club in Manhattan, und darum lässt er sich mit dem russischen Gangsterboss Vadim ein. Doch nach einem Mordanschlag auf seinen Vater entscheidet sich Bobby, seinem Bruder und der Polizei mit einem gefährlichen Undercover-Einsatz zu helfen.

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Unsere Meinung: „Helden der Nacht“ ist – und das kann ich ohne Bedenken sagen – ein wirklich überflüssiger und sehr langweiliger Film. Die Handlung beginnt noch recht flott und man erhofft sich ein eigentlich gut produziertes Drama. Doch leider versinkt der Film bereits nach rund zehn Minuten in üblichen Klischeehandlungen, die durch die sehr einfach gezeichneten Charaktere noch unterstützt werden. Keine Figur bietet Überraschungen oder besondere Wendungen, alles ist so, wie man es schon in vielen anderen Filmen gesehen hat. Da überrascht es nicht, dass man bereits wenige Minuten nach Beginn das Ende voraussagen kann. Dazu braucht es nicht einmal besondere hellseherische Fähigkeiten…
Die Schauspieler machen ihre Sache zwar ganz gut, kommen aber auch nicht gegen das sehr schwache und zähe Drehbuch an. Letztendlich retten den Film nur einige wirklich gute Sprüche, die man vielleicht am nächsten Stammtisch anbringen könnte.

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Fazit: „Helden der Nacht“ ist ein sehr kurzweiliger Film, den man trotz des ernsten Themas bereits kurz nach dem Ende wieder völlig verdrängt hat. Es existiert weder ein Spannungsbogen, noch ein gut gezeichneter Charakter. Daher bekommt der Film nur schwache 35/100 Punkten.
(ts)

Kommentare

1 Kommentar
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