Folgende Filme laufen in der Kinowoche vom 12.07 – 18.07 in den deutschen Kinos an: (Filmstart: 12.Juli 07)

Calling Hedy Lamarr: null
Hedy Lamarr war einst die schönste Frau der Welt. Es heißt auch, dass sie die erste Frau war, die vollkommen nackt in einem Film auftrat, das war übrigens in „Ekstase“. Die Wienerin ging dann in die USA, wo sie nebenbei Erfinderin war und die Idee zu einer Funkfrequenzsteuerung hatte, welche die gesamte neuzeitliche Funktechnologie erst möglich machte. Zudem war sie aber immer noch die schönste Frau der Welt.
Was noch passiert? Schaut diesen guten, aber nicht überragenden Film.

Clerks 2 – Die Abhänger: null
Gute Komödie für die man das Gehirn allerdings an der Kinokasse abgeben sollte. Dieser Film wurde bereits bewertet und erhielt 75/100 Punkten. Zum Bericht: Klick hier

Der Italiener: null
Bruno Bonomo ist ein Filmproduzent, und leider kein sehr guter. Seine Filme sind billigst heruntergekurbelte Machwerke, B-Pictures. Da sich damit kein Geld verdienen lässt, steht er vor dem finanziellen Ruin. Ausgerechnet ein Projekt über Christoph Kolumbus soll die Rettung sein, doch es scheint aussichtslos, Geldgeber dafür aufzutreiben.
Humor, auf allerhöchstem Niveau.

Harry Potter und der Orden des Phönix: null
Lieblose Verfilmung eines eigentlich super spannenden und sehr düsteren Buches.

Henri Cartier-Bresson – Biographie eines Blicks: null
Als Meister des „entscheidenden Augenblicks“ ist Henri Cartier-Bresson zu einem der größten Fotografen aller Zeiten und zur lebenden Legende geworden. Fünfzig Jahre lang bereiste Cartier-Bresson die Welt; zu Zeiten bedeutender politischer Umwälzungen lebte er in Ländern wie Indien, China und Indonesien. Zum ersten Mal hat sich Henri Cartier-Bresson auf so persönliche Weise auf ein Filmprojekt eingelassen und preisgegeben, was ihn berührt, bewegt, heiter oder nachdenklich stimmt.
Ein interessanter Blick, auf einen interessanten Menschen.

Ode an die Freude: null
1914, inmitten des Ersten Weltkrieges. Rund 4700 Deutsche werden von den japanischen Heertruppen im chinesischen Qingdao gefangen genommen und als Kriegsgefangene ins japanische Bando Camp nahe Naruto City gebracht. Lagerführer Toyohisa Matsue will für Ruhe und Frieden zwischen den Einheimischen und den fremden Europäern sorgen und gewährt den Kriegsgefangenen deshalb viele Freiheiten wie die Herstellung einer eigenen Zeitung oder das Musizieren auf Instrumenten. Das Camp gilt daher als das „Paradies für Kriegsgefangene“.
Komisch…Vielleicht hätte der Regisseur mal die Rosa-Brille abnehmen sollen? Diese Welt ohne schlechte Dinge ist nach einer Weile nicht mehr zu ertragen.

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