Filmstart: 20.05.2009
Originaltitel: My Bloody Valentine 3D
FSK: Keine Jugendfreigabe
Verleih: Kinowelt

Laufzeit: 101 Minuten
Trailer: Klick hier
Regie: Patrick Lussier
Drehbuch:
Todd Farmer, Zane Smith
Darsteller: Jensen Ackles, Jaime King, Kerr Smith, Kevin Tighe, Edi Gathegi, Tom Atkins, Betsy Rue, Megan Boone, Rich Walters, Karen Baum

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Inhalt: Es ist Valentinstag. Was bietet sich da für coole und verliebte Teenager besser an, als in einer alten Bergwerksmine ausgelassen zu feiern. Als ob diese düstere Kulisse nicht schon unheimlich genug wäre, ereignete sich dort vor etwa einem Jahr auch noch ein grausamer Unfall. Durch die Schuld des jungen Bergarbeiters Tom starben mehrere Kollegen – einziger Überlebender ist Harry Warden. Seitdem liegt er im Koma – bis heute. Nachdem er im Krankenhaus die halbe Belegschaft niedermetzelte, macht er sich auf den Weg zur Mine – und überrascht dort die nichts ahnenden Teenager. Innerhalb weniger Minuten setzt Warden auch dort seinen blutigen Feldzug fort – bis die Polizei ihn endlich stoppen kann. 10 Jahre später: Die Überlebenden der damaligen Nacht sind inzwischen erwachsen geworden, die Erlebnisse in der Mine scheinen verarbeitet. Doch dann taucht Tom, der das Massaker am Valentinstag knapp überlebt und seitdem der Stadt den Rücken gekehrt hatte, wieder auf. Seine Rückkehr bewirkt nicht nur neuen Unmut unter der damaligen Clique, sondern beschwört Böses herauf. Denn plötzlich taucht ein Mörder in der Kleinstadt Harmony auf – und alles weist darauf hin, dass es sich um niemand geringeres als Harry Warden handelt.

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Unsere Meinung: Ein skrupelloser Mörder, wehrlose Opfer und das alles vor der Kulisse einer verschworenen Kleinstadt-Gemeinde. Klingt bekannt? Das alles aber in der dritten Dimension erleben und sich fühlen, als wäre man selbst ein Gejagter des fiesen Killers – das ist neu und für Fans von Blut, Gemetzel und Schreckmomenten ein echtes Muss. Also einfach Brille aufsetzen und zurücklehnen, denn plötzlich scheint die Spitzhacke dem eigenen Gesicht immer näher zu kommen und das Blut des jüngsten Opfers rüberzuspritzen und einen selbst zu bekleckern. Sogar die Kamerafahrten über idyllische Landschaften werden bei der 3D-Optik zum sehenswerten Zwischenspiel – Highlights sind aber ganz klar die Splatterszenen. Die Story von „My Bloody Valentine“ erfindet den Horrorfilm zwar nicht neu und auch die Schauspieler sind keine Oscaranwärter. Aber immerhin bewegt sich die Handlung im guten Mittelfeld und hält eine Menge Rätselraten und Verwirrungen bereit. Keine Selbstverständlichkeit in Filmen, bei denen die blutigen Schreckmomente im Vordergrund stehen. Den Vollblut-Cineasten könnte nach etwa der Hälfte des Filmes ein Licht aufgehen, für alle Anderen wartet ein netter Aha-Effekt beim Showdown.

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Fazit: Eine durchaus solide Geschichte rund um respektable FSK-18-Gemetzel-Szenen. Das alles in faszinierender 3D-Optik macht „My Bloody Valentine“ zu einem spannenden Leckerbissen, der verschiedene Horrorgeschmäcker bedienen wird. Für Fans solcher Kost sowieso ein Muss, wegen des neuen Gefühls des „Mitten drin“ sein. Daher 75/100 Punkte von uns. 
(cap)

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