Filmstart: 19.02.2009
Originaltitel: Nick and Norah’s Infinite Playlist
FSK: Ab 6
Verleih: Sony
Laufzeit: 89 Minuten
Trailer: Klick hier
Regie: Peter Sollett 
Darsteller: Michael Cera, Kat Dennings, Alexis Dziena, Ari Graynor, Aaron Yoo, Jay Baruchel, Rafi Gavron, Zachary Booth, Jeremy Haines

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Inhalt: Nick stürzt sich als Bassist der Band „The Jerk Offs“ kopfüber in die pulsierende Rockszene New Yorks, um zu vergessen, dass ihm gerade das Herz gebrochen wurde. Norah steht kurz vor dem Wechsel ins College und stellt ihr gesamtes Leben in Frage. Und dann prallen die beiden verlorenen Seelen aufeinander. Obwohl sie zunächst nichts miteinander verbindet als der gleiche Musikgeschmack, begeben sich Nick und Norah zusammen in eine völlig unerwartete Nacht. Was als turbulente Suche nach dem Ort beginnt, an dem ihre Lieblingsband ein geheimes Konzert gibt, entwickelt sich rasant zu einem tollen ersten Date, nach dem nichts mehr ist, wie es davor gewesen war…

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Unsere Meinung: Hach war das aufregend. Damals, als man die erste Liebe fand und dachte, sie wäre für die Ewigkeit bestimmt. Der erste Kuss , die wackeligen Knie und das Dauergrinsen im Gesicht.
Die Geschichte von „Nick & Norah“ ist unglaublich banal. Da gibt es Nick, der nun schon monatelang der hübschen Tris hinterher trauert. Auf der anderen Seite finden wir Tris, die gern mit den Jungs spielt und meint, sie könnte jeden Jungen haben. Im Ring der Gefühle steht auch Norah, die noch nie einen Jungen geküsst hat.

Ich konnte es am Anfang kaum glauben, aber irgendwie wird der Film mit der Zeit unglaublich sympathisch. Leicht beschwingt reist man zusammen mit der illustren Truppe durch eine Nacht in New York und wird dabei von unglaublich toller Musik begleitet. Ob es nun „The Submarines“ mit „Xavia“, „Vampire Weekend“ mit „Ottoman“ oder einfach nur das Theme zum Film von Mark Mothersbaugh ist. Alles passt unglaublich gut zu den warmen Farben und der bunten Geschichte. Leicht gemixt wird das ganze durch einige nette Gags, wobei zumindest die Running-Gags ein wenig deplatziert wirken.
Leider wird die Liebesgeschichte dann am Ende ein wenig zu schnell und vor allem zu weit erzählt. Nick und Norah werden sich finden, soviel sei an dieser Stelle verraten. In einer Szene werden sie sich dann wild küssen und Norah wird bereits nach wenigen Sekunden den ersten Orgasmus ihres Lebens fühlen. Die Kamera schwenkt auf sie und man sieht, dass von ihrer Hose nur der Knopf geöffnet ist und die Frage, was Nick für Zauberhände besitzt, drängt sich förmlich auf.  

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Fazit: Insgesamt ist „Nick & Norah“ ein unglaublich toller Feelgood-Movie. Lässt man sich auf die Handlung ein, dann erlebt man eine nette Geschichte, untermalt von großartiger Musik und das Happy-End darf am Ende auch nicht fehlen. Und wer sollte den Film nicht sehen? Wahrscheinlich alle, die an „Kitschophobie“ leiden. Insgesamt reicht es zu sehr guten 80/100 Punkten und einer Menge neuer Musik auf meinem Ipod.
(ts)

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