Death Race

Filmstart: 27.11.2008
Originaltitel: Death Race
FSK: Ab 18 Jahren
Verleih: Universal
Laufzeit: 105Minuten
Trailer: Klick hier
Regie: Paul W.S. Anderson
Darsteller: Jason Statham, Joan Allen, Ian McShane, Tyrese Gibson, Natalie Martinez, Max Ryan, Jason Clarke, Frederick Koehler, Jacob Vargas, Justin Mader, Robert LaSardo, Robin Shou

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Inhalt: In einer nahen Zukunft ist Death Race ein Sportspektakel in der Cyber-Welt – größer als Nascar, Formel 1 oder der Superbowl. In waffenstarrenden PS-Boliden kämpfen Häftlings-Gladiatoren auf einem mörderischen Rundkurs auf einer Gefängnisinsel drei Tage lang um den Sieg, die Freiheit und ihr Überleben. Die Regeln des Rennens könnten einfacher nicht sein: Es gibt keine Regeln. Als der dreifache Speedway-Champion Jensen Ames für den Mord an seiner Frau, den er nicht begangen hat, im Gefängnis landet, stellt ihn die skrupellose Direktorin vor eine einfache Wahl: Entweder er fährt und gewinnt das Death Race oder verrottet in seiner Zelle.

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Unsere Meinung: Man ist nach dem Film schon ein wenig hin- und hergerissen. Einerseits redet man sich als bekennender Arthouse-Liebhaber ein, dass einem so ein Film einfach nicht gefallen darf. Zu dumpf ist die ganze Story, zu blöd die Dialoge und von den vielen Logikfehlern möchte ich gar nicht erst anfangen zu berichten. Andererseits meldet sich dann tief aus dem Inneren ein ganz anderer Teil des Körpers zu Wort, der an dem Film gefallen gefunden zu haben scheint. Endlich mal ein Film, bei dem man gar nicht mitdenken muss. Alles ist vorhersehbar, es kracht brav jede Sekunde und auf die Charaktere braucht man sich auch nicht zu konzentrieren – jegliche Entwicklung scheint bei ihnen ja eh nicht stattzufinden. Und was macht man nun mit so einem Film? Mit einer etwas härteren Version von „Mario-Kart“, bei der die gesamte Filmlänge Autos umherfahren, sich gegenseitig niedermetzeln und es am Ende wieder richtig kitschig wird? Richtig, man schaut ihn sich einfach an, vergisst ihn einen Tag später wieder und freut sich, dass man sich über die knapp 100 Minuten immerhin nicht langweilen musste. Mehr braucht man zu diesem Film auch nicht zu sagen: Er schafft es, zu unterhalten.

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Fazit: Für Action-Fans ist „Death Race“ sicher ein echter Leckerbissen. Die Crashs sind gut in Szene gesetzt, es kracht ordentlich und ein wenig Blut fließt auch. Was soll man auch sonst von einem waschechten Action-Film erwarten? Mehr als 75/100 Punkten kann ich dann aber trotzdem nicht mit mir selbst vereinbaren.
(ts)

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