Folgende Filme laufen ab 15.Januar 2009 in den deutschen Kinos an: (Filmstart: 15.01.2009). Die Trailer der aktuellen Neustarts gibt es hier: Hier geht es zu den Trailern
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Saw V: mittel
Detective Hoffman hat sich als williger Schüler des Serienkillers Jigsaw entpuppt. Scheinbar allein führt er Jigsaws Vermächtnis fort. Bald finden sich fünf Menschen in einer mörderischen Versuchsanordnung wieder. Für sie gibt es nur ein Entkommen, wenn alle nach den Regeln spielen. Währenddessen ermittelt Agent Strahm auf eigene Faust. Er kommt Hoffmans Geheimnis gefährlich nah.
Saw 5 präsentiert sich dieses Mal etwas harmloser –  die Handlung bleibt dabei ähnlich flach wie in den Vorgängern. 
Twilight – Biss zum Morgengrauen: gut
Die siebzehnjährige Isabella Swan zieht von Phoenix zu ihrem Vater, der als Sheriff arbeitet, nach Forks, ein kleines Kaff im schönen verregneten Bundesstaat Washington. Ihre Mutter hat neu geheiratet und sucht mit ihrem Mann ein neues zu Hause, woraufhin sich Bella erstmal für den Umzug zu ihrem Dad entschieden hat. Der Start in der neuen Schule fällt Bella nicht schwer. Sie ist sehr schön und die Jungen sind sofort hinter ihr her. Ihr fallen auch sofort die seltsamen Cullens auf, die nur unter sich bleiben und von allen gemieden werden. Als sie im Biologieunterricht auf Edward Cullen trifft, ist sie verzaubert und verwirrt. Edward reagiert äußerst ablehnend, verläßt fluchtartig den Raum und dann kommt er auch noch einige Tage nicht in den Unterricht. Als er wieder erscheint, spricht er Bella an und rettet ihr sogar bei einem Autounfall das Leben. Bella ist von ihm angezogen und kann den Blick nicht mehr von Edward lassen und auch Edward geht es nicht anders. Doch die Cullens haben ein Geheimnis, welches Bella sehr bald entdeckt; die kalte Haut, seine Kraft und Schnelligkeit – er ist ein Vampir.
Dieser Film wurde von uns bereits ausführlich besprochen und bekam 70/100 Punkten. Zur ausführlichen Kritik: Klick hier
Zeiten des Aufruhrs: sgut
Es ist die Suche nach einem Leben ohne Kompromisse: April und Frank Wheeler sind ein junges Paar mit großen Plänen und Ambitionen. Sie sehen sich als Individualisten, die die prüden Gesellschaftskonventionen der 50er Jahre in Frage stellen. Als April schwanger wird, beschließt das Ehepaar sich in der ländlichen Umgebung von Connecticut niederzulassen. Doch schon bald erkennen die beiden, dass sie genau das Leben führen, das sie eigentlich zutiefst verachten. Frank arbeitet in einem zwar gut bezahlten, aber langweiligen Bürojob, und April fristet ein Dasein als Hausfrau mit der Hoffnung auf eine Schauspielkarriere. Mit einem Umzug nach Europa hoffen die Wheelers diesem Konstrukt aus Alltag und Selbsttäuschungen zu entkommen und bemerken nicht, dass die Zeiten des Aufruhrs unaufhaltsam sind…
Wahnsinnig intensives Drama, in dem Kate Winslet und Leonardo DiCaprio ihr ganzes Können beweisen. Eine ausführliche Besprechung folgt am Wochenende.

Weiterhin starten:


-> Chandni Chowk to China:
Straßenkoch Sidhu aus Chandni Chowk, einem quirligen Basarviertel in Delhi, ist das Gemüseschneiden satt. Als zwei Chinesen in ihm die Reinkarnation des legendären Kriegshelden Liu Cheng erkennen, beginnt für Sidhu das größte Abenteuer seines Lebens: eine Reise von Chandni Chowk nach China. Dort erwartet ihn weit mehr als nur Ruhm und Ehre. Denn eigentlich soll er Gangsterboss Hojo zur Strecke bringen. Bewaffnet mit einem weisen Kung-Fu-Meister, dem Glauben an sich selbst und der Liebe der schönen Sakhi macht er sich auf, seine Bestimmung zu erfüllen.

> Die dünnen Mädchen:
Die dünnen Mädchen, das sind acht junge Frauen zwischen 18 und 29 Jahren, die seit vielen Jahren an Essstörungen leiden und versuchen, diese zu bekämpfen. Die Begegnung beginnt in einer Klinik, einige der Mädchen sind erst seit kurzem dort, andere länger. In Gruppengesprächen und Workshops analysieren sie die Krankheit, lernen sich selbst kennen und wieder eine Beziehung zu ihren Körpern herzustellen.

-> Die Klasse:
Im 20. Pariser Arrondissement, einem Multi-Kulti-Viertel und sozialem Brennpunkt, bereiten sich der junge Lehrer François und seine Kollegen auf das neue Schuljahr in einer Klasse mit vielen Migrantenkindern vor. Sie haben die besten Absichten, ihren Schülern das notwendige Wissen beizubringen und sich nicht entmutigen zu lassen. Vor allem François versucht, im Französischunterricht nicht nur notwendige Fakten und sprachliche Kompetenz zu vermitteln, sondern auch soziale Werte menschlichen Zusammenlebens, Respekt und Toleranz. Im Klassenraum mit 14- bis 15-jährigen Schülern unterschiedlicher Nationalitäten prallen Meinungen und Kulturen aufeinander, ein Mikrokosmos des heutigen Frankreichs und seiner ganzen ethnischen Vielfalt. Der engagierte Lehrer gibt trotz aller Widrigkeiten nicht auf, weicht Konfrontationen nicht aus, kämpft gegen Leistungsverweigerung und Aggression, fördert mit unkonventionellen Methoden die Stärken der Jugendlichen und gibt eigene Schwächen zu. Er spielt auf Risiko und gewinnt für alle ein Stückchen mehr Gerechtigkeit und Demokratie.

-> Die verborgene Welt:
Eigentlich dürfte Aminas Café im indischen Viertel Pretorias gar nicht bestehen: Es ist das Jahr 1952, und jegliche persönliche Beziehung zwischen Menschen verschiedener Hautfarben wird in Südafrika strafrechtlich verfolgt. Die zahlreichen indischen Zuwanderer haben sich halbwegs eingerichtet: Selbst dauernd unter strikter Beobachtung der rassistischen Polizei schauen sie ihrerseits verächtlich auf die schwarze Bevölkerung herab. Im Café der eigensinnigen Amina, das sie gemeinsam mit einem schwarzen Freund betreibt, gibt es aber keine Verbote, nur gutes Essen und ein bezauberndes Lächeln. Als Amina der ebenfalls aus Indien stammenden Miriam begegnet, die abgelegen auf dem Land in ihrer traditionellen Ehe versauert, fühlen sich die Frauen gleich stark voneinander angezogen. Bald hat sich die schüchterne Miriam, deren Rolle als Hausfrau und Mutter bisher vorgezeichnet schien, Hals über Kopf verliebt. „Ich wünschte, ich wäre mehr wie du!“, platzt sie einmal heraus. „Sei vorsichtig, was du dir wünschst!“, warnt Amina. Denn die Idee, diese wirklich unerhörte Verbindung leben zu wollen, ist waghalsig…

-> Ihr Name ist Sabine:
Sabine und Sandrine sind Schwestern. Sabine leidet unter Autismus. Sie lebt in einem Heim in der französischen Provinz. Sie wirkt wie ein Mensch, der in seiner Krankheit eingeschlossen ist. Ihre ältere Schwester dagegen: eine öffentliche Person. Sandrine Bonnaire gehört zu den großen Stars am Kinohimmel. Sie hat sich einen Namen als eine der besten Schauspielerinnen ihrer Generation gemacht. Ihre jüngste Arbeit, ihre erste als Regisseurin, hat Sandrine Bonnaire ganz ihrer Schwester gewidmet. Sandrine erzählt Sabines Geschichte. Sie begleitet die jüngere Schwester mit der Kamera in ihrem Alltag, beim Essen und Spazierengehen. Anhand ihrer Familienfilme erinnern sie sich gemeinsam an vergangene Jahre. Sabine war ein hübsches, quirliges Mädchen. Doch schon als Kind brauchte sie besondere Betreuung. In der Schule rief man sie „Verrückte Sabine“. Sie wurde in eine Sonderschule geschickt. Doch auch da konnte sie nur kurz bleiben. Die nächsten Jahre lebte sie zu Hause, bis sie 28 wurde. Sie bastelte Puppen und lernte Klavier spielen. Sie spielte Schubert und Bach. An Autismus dachte damals niemand.

-> Teufelswerk:

Der Schwindler Burhan ist ein Taugenichts: Er säuft, betrügt und lässt sich von seiner gläubigen Schwester durchfüttern. Als ihm eines Morgens der Allmächtige im Traum erscheint, ist ihm klar: Er muss Buße tun – und das am besten in Mekka. Doch während der rituellen Teufelssteinigung verschwindet Burhans Schwester spurlos. Wieder zu Hause wird Burhan dann auch sofort mit seiner gottesfernen Realität konfroniert: Die Gläubiger warten bereits ungeduldig vor seiner Haustür. In der Not fasst er den teuflischen Plan, sich als seine Schwester zu verkleiden, und seinen eigenen Tod herbeizulügen. Doch auch als seine alternde Schwester hat Burhan keineswegs Ruhe: Nicht nur, dass sich im Erdgeschoss eine Gruppe zwielichtiger Musiker einmietet, die etwas im Schilde zu führen scheint, es gilt auch die Avancen des lüsternen Onkel Nahit abzuwehren. Dabei träumt Burhan lediglich von einem Leben in Saus und Braus mit seiner sexy Nachbarin.

-> The Boss of It All:
Der Chef Ravn führt sein millionenschweres IT-Unternehmen seit vielen Jahren über einen Phantomboss, den alle nur über dessen schriftliche Anordnungen kennen. Er residiert in den USA und tut seine Entscheidungen per E-Mail kund. Der „Softie“ Ravn bleibt so der gute Kollege, wird von allen geliebt und kann die Mitarbeiter auf ausbeuterische Weise führen. Als Ravn seine Firma jedoch an ein isländisches Unternehmen verkaufen will, besteht dessen Präsident darauf den „Boss of it all“ zu sehen. In Bedrängnis geraten, engagiert Ravn den Schauspieler Kristoffer, der den Boss spielen und die Transaktion durchführen soll. Die Begegnung mit ihrem unbekannten Chef wirft bei den Mitarbeitern peinliche und peinigende Verwirrungen auf und reißt tiefe Wunden. Kristoffer sieht in der Situation zunächst eine schauspielerische Herausforderung, bis „seine Angestellten“ ihm verdeutlichen, was sein fiktiver Charakter alles auf dem Kerbholz hat.

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