Filmstart: 6.3.2008
Original-Titel: In the Valley of Elah
FSK: Ab 12
Verleih: Concorde
Laufzeit: 124 Minuten
Trailer: Klick hier
Regie: Paul Haggis
Darsteller: Tommy Lee Jones, Charlize Theron, Susan Sarandon, James Franco, Jonathan Tucker, Frances Fisher, Jason Patric, Josh Brolin, Wes Chatham (u.a.)

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Inhalt: Achtzehn Monate kämpfte Mike Deerfield im Irak, überlebt den Krieg, wird aber nach seiner Rückkehr in die Heimat plötzlich vermisst. Mikes Vater, Hank Deerfield, macht sich auf, um direkt an Mikes Armeestützpunkt in Fort Rudd, New Mexico, das rätselhafte Verschwinden seines Sohnes aufzuklären und ihn wiederzufinden.

Was der Vietnamveteran schließlich mit Unterstützung von Emily Sanders entdeckt, die als Detective bei der örtlichen Polizei ihn anfangs nur widerwillig unterstützt, ist eine grausige Wahrheit und ein Netz aus Korruption und Lügen.

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Unsere Meinung: Handlungsmäßig bietet der Film kaum etwas. Die „Vater-sucht-Sohn“-Story wird schnell langweilig und hat zumindest mich nicht sonderlich angesprochen. Viel interessanter sind die spannenden, kritisierenden Zwischentöne. Alle kritisieren den Krieg, die Politik der USA und die Art wie die Soldaten mit der irakischen Bevölkerung umgehen. Diese Kritik wird dabei so glaubwürdig von den Bildern und den Schauspielern dargestellt, dass man bei „Im Tal von Elah“ von einem der besten Kriegsfilme sprechen kann. Auch hier wird nicht groß gekämpft und geschossen, der eigentliche Krieg spielt sich im Kopf von jedem Zuschauer selbst ab…

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Fazit: „Im Tal von Elah“ ist ein wunderbar kritischer Film, der unglaublich viel Diskussionsstoff bietet. Der Film ist vielleicht nicht sonderlich spannend, dafür aber tiefgründig und garantiert nie langweilig. Starke 90/100 Punkten für den Film.
(ts)

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