Filmstart: 24.09.2009
Originaltitel: Short Cut to Hollywood
FSK: Ab 16
Verleih: Senator
Laufzeit: 94 Minuten
Trailer: [Noch nicht vorhanden] 
Regie: Marcus Mittermeier, Jan Henrik Stahlberg
Drehbuch:
Jan Henrik Stahlberg
Darsteller
: Jan Henrik Stahlberg, Marcus Mittermeier, Christoph Kottenkamp, Marta McGonagle, Allison Findlater-Galinsky

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Inhalt: Die drei Freunde Johannes, Mattias und Christian sind unzufrieden mit ihrem Leben. Während sich der unter einem Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms leidende Versicherungsvertreter Johannes Selinger noch einigermaßen durchschlägt, kann man den Alkoholiker und Tierarzt Mattias Welbinger und den arbeitslosen Gebrauchtwarenhändler Christian Hannawald getrost als verkrachte Existenzen bezeichnen. Der Größenwahnsinnige Johannes überredet seine Jugendfreunde alles aufzugeben und mit ihm nach Hollywood zu gehen, um unsterblich berühmt zu werden. Erreichen will Johnannes, der sich von nun an John F. Salinger nennt, das mit Musik und der Ansage, am Ende seiner Karriere zu sterben. Bis dahin sollen ihm seine Freunde in Abständen ein paar Körperteile amputieren. Nach kleinen Anlaufschwierigkeiten gelingt den Dreien der Durchbruch, jedoch wollen die Medien alles viel zügiger über die Bühne bringen, als von Johannes geplant…

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Unsere Meinung: Schlechte Schauspieler, schlechtes Drehbuch, schlechte Regie und schlechte Musik. Man kann getrost sagen, dass es sich bei „Short Cut To Hollywood“ um eine durchweg misslungene Satire handelt und es bedarf schon starker Nerven bis zum Schluss sitzen zu bleiben. Eines haben die Macher des Films sicher erreicht, nämlich die Schmerzgrenze des Zuschauers. Nichts Neues sehen wir und die plakative Anklage an die Reality Shows verpufft in der lächerlichen Darbietung Stahlbergs und seiner Mitstreiter. Kein Witz zündet, kein Song ist lustig oder auch nur anhörbar, viel zu viele Szenen sind nicht nur unappetitlich, sondern einfach unerträglich. Ungekonnt setzen Mittermeier und Stahlberg dann auch noch Gore-Effekte ein und man fragt sich, wo man hier gelandet ist. Mit am schlimmsten ist die Singerei der drei Protagonisten, bei der man sich in einem schlechten Schlagermusical wähnt.

Nein, das war nichts. Wir wollen keine schmatzenden, speichelnden Zungenküsse sehen, keine Fingeramputationen, keine „ich bin John F. Salinger“ Parolen, keine dämlichen Schlagersongs, die nicht enden wollen.

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Fazit: Mittermeier und Stahlberg (Muxmäuschenstill) finden sich offensichtlich unglaublich talentiert und witzig – sind es aber nicht. An einer bissigen Satire sind sie meilenweit vorbei geschlittert und wärmen nur auf nervenzehrende Weise auf, was wir bereits in besserer Form (Truman Show, das Todesspiel) gesehen haben. Das Kinogeld kann man sich getrost sparen. Sehr ärgerlich.
Von uns gibt es dafür 0/100 Punkten.
(CDW)

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